Kreisliga: Horror-Szenen! Spieler sieht Rot – anschließend wird es unfassbar brutal

Bei einem Kreisliga-Kick in Hessen kam es zu hässlichen Szenen. (Symbolbild)
Bei einem Kreisliga-Kick in Hessen kam es zu hässlichen Szenen. (Symbolbild)
Foto: imago images / Claus Bergmann

Hässliche Szenen bei einem Testspiel zweier Kreisliga-Clubs!

Am Sonntag trafen die beiden Kreisliga-Vereine TSV Neustadt (Hessen) und Viktoria Mömlingen (Bayern) bei einer Vorbereitungspartie aufeinander. Das Spielgeschehen geriet jedoch zur Nebensache.

Horror-Szenen in der Kreisliga

Nach einer Roten Karte eskalierte die Situation. Besonders brutal wurde es nach dem Spiel. Wie die Polizei mitteilte, verfolgten drei Spieler des TSV Neustadt zwei Gegner von Viktoria Mömlingen bis nach Hause. Dort schlugen die Neustädter brutal auf ihre Gegner ein.

Die beiden Opfer trugen Nasenbeinbrüche und Blutungen davon und mussten sofort ins Krankenhaus. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung.

Wie das „Mainecho“ berichtet, seien zwei der drei Täter bereits bekannt. Den anderen Täter wollen die Beamten anhand der Videoaufnahmen ermitteln, die bei der Rangelei auf dem Fußballplatz entstanden sind.

Jagdszenen bei Kreisliga-Kick in Duisburg

Im Juni hatten hässliche Bilder eines Kreisligaspiels aus Duisburg ganz Fußball-Deutschland schockiert. In der Partie zwischen TuS Asterlagen und dem Büdericher SV wurde der Schiedsrichter von einem Spieler über den Platz gejagt, nachdem der Unparteiische ihm die Rote Karte gezeigt hatte.

Erst nachdem die Polizei eintraf, beruhigte sich die Situation. Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link forderte anschließend deutliche Konsequenzen: „Gewalt im Sport geht gar nicht und braucht eine schnelle, klare und eindeutige Reaktion der Gesellschaft“, schrieb der SPD-Politiker bei Facebook.

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Link will dafür sorgen, dass diejenigen Vereine ihr Recht auf die verpachteten Vereinsgelände verlieren, die mit solchen hässlichen Szenen auffällig werden. Die Stadtverwaltung prüft derzeit, ob solche Strafen rechtmäßig wären. „Sobald das Ergebnis vorliegt, werde ich den Stadtsportbund Duisburg und die Duisburger Fußballvereine zu einem runden Tisch einladen, um das weitere Vorgehen zu besprechen“, so Link. (dhe)

 
 

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