HSV sagt Stevens ab - wegen Schalke

Huub Stevens (l.) und Schalke-Sportdirektor Horst Heldt. Foto: Getty
Huub Stevens (l.) und Schalke-Sportdirektor Horst Heldt. Foto: Getty
Hamburger SV, Bundesligist auf Trainersuche, soll dem anfänglichen Top-Kandidaten Huub Stevens abgesagt haben. Laut einem Medienbericht soll der niederländische Trainer in Verhandlungen mit seinem Ex-Verein Schalke 04 stehen.

Köln.. Wegen eines Flirts mit Schalke 04 soll der Fußball-Bundesligist Hamburger SV Trainer Huub Stevens eine Absage erteilt haben. Das berichtet die Bild-Zeitung. Demnach habe der HSV, dessen Sportdirektor Frank Arnesen sich noch am Samstag mit Stevens getroffen haben soll, explizit mit dem Verweis darauf abgesagt, dass der Niederländer auch in Verhandlungen mit den Schalkern stehe. Diese suchen nach dem Rücktritt von Ralf Rangnick ebenfalls einen Trainer.

Nach Stevens gilt nun der ehemalige Weltklasse-Stürmer Marco van Basten als Favorit auf die Nachfolge des beurlaubten HSV-Trainers Michael Oenning und von Interimscoach Rodolfo Cardoso. Vorstands-Chef Carl-Edgar Jarchow betonte: "Wir sprechen mit mehreren Leuten. Auch Marco van Basten gehört dazu. Aber wir haben uns noch nicht entschieden. Alles ist möglich, noch ist nichts fix.' Anfang der Woche, spätestens aber in der Länderspielpause nach dem nächsten Spiel gegen Schalke 04 (!) wolle man den neuen Trainer präsentieren.

Auch bei Schalke hält man sich bedeckt: Neben Mike Büskens (Greuther-Fürth) werden derzeit vor allem die im Ausland tätigen Thorsten Fink (FC Basel) oder Michael Skibbe (Eskisehirspor) gehandelt – der frühere Wattenscheider Profi Fink versicherte aber am Sonntag im Gespräch mit DerWesten, dass er bislang keinen Kontakt zu Schalke habe: „Bei mir hat sich niemand gemeldet.“ Kein Thema ist nach Informationen dieser Zeitung Franco Foda (Sturm Graz). Denkbar ist dagegen, dass sich Schalke mit Trainern wie dem Nürnberger Dieter Hecking oder Thomas Tuchel von Mainz 05 beschäftigt, und auch Huub Stevens gehört nun nachd er Nachricht aus Hamburg wieder zu den Kandidaten. „Ich werde keinen einzigen Namen kommentieren“, sagt Heldt. (sid)

 
 

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