Großes Kompliment von Bundestrainer Löw

Bundestrainer Joachim Löw
Bundestrainer Joachim Löw
Foto: AFP
Deutschland hat sich so gut wie sicher für die EM 2012 qualifiziert. Nach dem 3:1 in Aserbaidschan war Bundestrainer Joachim Löw natürlich sehr zufrieden. Wir haben die Stimmen zum Spiel gesammelt.

Baku.. Joachim Löw (Bundestrainer): „Es war der 24. Tag nach Bundesliga-Ende! Sieben Siege in der Qualifikation, 21 Punkte – da muss ich ein großes Kompliment machen. Aserbaidschan war sehr gut eingestellt, hat gut nach vorn gespielt. Letztendlich war ich sehr zufrieden. Jetzt ist erst einmal Ruhe, aber in der kommenden Saison wollen wir uns noch einmal entwickeln.“

Joachim Löw über Miroslav Klose: „Er hat mir gesagt, dass er einige Möglichkeiten hat im Ausland, in Spanien, Italien. Ich glaube, dass es gut für ihn ist, wenn er regelmäßig spielen kann und wenn er zu einem Verein geht, in dem er gesetzt ist.“

Philipp Lahm: „Es war wichtig, dass wir gewonnen und mit sieben Siegen die Saison beendet haben. Das war von den Ergebnissen her die perfekte Saison. Man muss heute die Möglichkeiten zum 3:0 nutzen, dann kann man das runterspielen, so wurde es am Ende noch einmal eng. Man kann nie zu 100 Prozent sicher sein, aber acht Punkte Vorsprung bei noch drei Spielen – damit ist die Sache normal gegessen. Für mich war es ein komisches Gefühl, als ältester Spieler auf dem Platz zu stehen.“

Thomas Müller: „Wir hatten gehofft, dass es etwas flüssiger läuft, aber zwei Wochen nach Saisonende ist es nicht so einfach. Das Ziel waren zwei Siege in der EM-Qualifikation, das haben wir geschafft. Es ist sehr positiv für den deutschen Fußball, wenn so viele gute junge Spieler nachrücken. Wenn Philipp Lahm mit 27 der älteste Spieler ist, dann weiß man, was los ist.“

Toni Kroos: „Dass eine Mannschaft alle Spiele in der EM-Qualifikation gewonnen hat, gab es noch nie. Wir haben bisher alle Spiele gewonnen, da braucht man nicht viel meckern. Ich denke, dass es in den drei Spielen für mich gut lief.“

Benedikt Höwedes: „Am wohlsten fühle ich mich in der Innenverteidigung, aber wenn ich die Chance auf der rechten Seite bekomme, dann freue ich mich. Ich denke, ich habe heute ein ordentliches Spiel gemacht.“

Berti Vogts (Trainer Aserbaidschan): „Wir wollten unbedingt ein gutes Ergebnis. Deutschland spielt in einer anderen Klasse als Aserbaidschan. Für die Spieler war es ein Erlebnis. Sie haben gemerkt: Wenn sie konzentriert sind, können sie mithalten. Wir müssen weiter hart arbeiten – und das werden wir tun. Dass es einige gibt, die glauben, wir können so ein Spiel gewinnen, das muss man akzeptieren. Ich bin hier nicht nur als Trainer, sondern auch als Entwicklungshelfer. Die Trainer und die Vereine müssen härter arbeiten. Nur eine oder anderthalb Stunden Training am Tag ist zu wenig. Die Spieler müssen härter angefasst werden.“

Berti Vogts über seine persönliche Situation: „Ich habe einen Vertrag bis Ende des Jahres. Der Verband entscheidet – und der Verband will weiter diese Linie gehen. Wir müssen den gesamten Fußball nach vorn bringen. Das ist ein sehr langwieriger Prozess, deshalb hat man mich geholt, weil ich erfahren bin. Ich bin im vierten Jahr hier, ich fühle mich sehr, sehr wohl. Es ist eine traumhaft schöne Stadt, es sind sehr nette und freundliche Menschen.“

 
 

EURE FAVORITEN