Warum Gladbach trotz Pfosten-Treffer null Torschüsse gegen Bayern hatte

Michael Ryberg
André Schubert, Gladbach.
André Schubert, Gladbach.
Foto: firo
Borussia Mönchengladbach hat völlig verdient gegen den FC Bayern München verloren. Manager Max Eberl blieb gleich in München. Die Gladbach-Splitter.

München. Gast: Gladbachs Sportdirektor Max Eberl blieb nach der 0:2-Niederlage bei den Bayern in seiner Heimatstadt München, wo er vor seinem Wechsel an den Niederrhein immerhin 19 Jahre lang gelebt hatte. Der gebürtige Straubinger Eberl ließ den Rückflug nach Düsseldorf am Samstagabend aber nicht nur aus familiären Gründen sausen. Am Sonntagabend (19.30 Uhr/Sky) ist der Sportdirektor gemeinsam mit dem ehemaligen Schalker Manager Horst Heldt zu Gast bei “Sky 90 - die Fußballdebatte”.

Statistik: Null Torschüsse, das gab es aus Gladbacher Sicht in dieser Bundesliga-Saison in einem Spiel noch nie. Pfostenschüsse zählen allerdings in der Statistik nicht offiziell als Torschuss. André Hahns Aluminium-Pech aus der 71. Minute fand sich in der Rubrik “Schüsse neben das Tor” wieder. Da waren immerhin drei verzeichnet. Was aber bei den Münchener Bayern auch nichts nützte.

Rolle: Die Belastung in den europäischen Fußball-Wettbewerben hinterlässt nicht nur bei Borussia Mönchengladbach Spuren. “Auch Dortmund, Schalke und Leverkusen haben in der Bundesliga ihre Schwierigkeiten”, bemerkt Sportdirektor Max Eberl, “das nutzen andere, gut aufgestellte Mannschaften derzeit aus. Die sind ausgeruhter und in der Underdog-Rolle, wie Hertha BSC, Köln oder Leipzig.”

Ausfall: Beim Abschlusstraining hatte sich Ibrahima Traoré eine Zerrung im linken Oberschenkel zugezogen und fehlte daher in München. Ein Einsatz am Dienstag (20.45 Uhr/Sky) im DFB-Pokalheimspiel gegen den Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart ist wenig wahrscheinlich. US-Auswahlspieler Fabian Johnson konnte den Nationalspieler aus Guinea beim 0:2 gegen die Bayern nicht gleichwertig ersetzen.