Hrgota bezahlt Gladbach-Sieg gegen 1860 teuer - Brouwers und Jantschke verletzt

David Nienhaus
Bei Branimir Hrgota besteht der Verdacht auf einen Außenbandriss am Sprunggelenk.
Bei Branimir Hrgota besteht der Verdacht auf einen Außenbandriss am Sprunggelenk.
Foto: Imago
Borussia Mönchengladbachs Stürmer Branimir Hrgota erzielte beim Test gegen den TSV 1860 München am Mittwoch zwei Tore, verletzte sich aber im Spiel. Beim 21-Jährigen besteht der Verdacht auf einen Außenbandriss am Sprunggelenk. Sollte sich die Diagnose erhärten, fehlt der Angreifer wahrscheinlich zwei, drei Wochen.

Rottach-Egern. Als Branimir Hrgota ins Spiel kam, drehte Borussia Mönchengladbach auf. Der Stürmer des Bundesligisten erzielte beim 3:2-Testspielsieg gegen den TSV 1860 München zwei Tore, humpelte aber nach dem Abpfiff in Richtung Kabine.

"Ich habe Schmerzen", sagte der junge Schwede mit einem Lächeln, um die Interviews nach der Partie zu umgehen. Am Tag nach der intensiven Begegnung gegen den unangenehmen Zweitligisten gab der Klub den tatsächlichen Grund für die Schmerzen bekannt: Beim 21-Jährigen besteht der Verdacht auf einen Außenbandriss am Sprunggelenk.

Sollte sich die Diagnose erhärten, fehlt der Angreifer wahrscheinlich zwei, drei Wochen. Dabei hatte er am Mittwochabend in Heimstetten Eigenwerbung betreiben können. Eigenwerbung, die dringend nötig ist bei der mit André Hahn, Patrick Herrmann, Max Kruse, Raffael, Ibrahima Traoré und Thorgan Hazard qualitativ stark besetzten Offensivabteilung der Borussia.

"Es ist immer gut, Tore zu machen"

"Es ist immer gut, Tore zu machen", sagte Hrgota nach seinem Doppelpack. Das schnelle Umschaltspiel kommt dem Flügelflitzer entgegen. "Wir müssen alle immer in Bewegung sein. Dann läuft der Ball gut, es ergeben sich Räume und wir können schön spielen und kombinieren", beschrieb Hrgota Gladbachs Ausrichtung für die Spielzeit.

Die Grundlage dafür könnte der Schwede nun verpassen. Neben Hrgota pausierten am Donnerstagvormittag auch Roel Brouwers, der sich in einem Luftzweikampf eine Schädelprellung zugezogen hatte. Auch Tony Jantschke musste mit einer schmerzhaften Sehnenreizung im Knie im Hotel bleiben. Es sind die ersten Verletzungen bei der Mannschaft von Trainer Lucien Favre im Trainingslager am Tegernsee.

Vielleicht ließ es der Schweizer am Donnerstag auch deshalb etwas ruhiger angehen. nach einer lockeren Einheit mit einem Fußballtennis-Turnier gab der Coach seiner Mannschaft am Nachmittag frei.