Gladbachs Spielmacher Raffael lobt Konkurrenz in der Abteilung Attacke

David Nienhaus
Gladbachs Spielmacher Raffael konnte sich bereits von der Vorzügen der Zugänge André Hahn und Ibrahima Touré überzeigen.
Gladbachs Spielmacher Raffael konnte sich bereits von der Vorzügen der Zugänge André Hahn und Ibrahima Touré überzeigen.
Foto: imago
Schneller und trickreicher könnte Borussia Mönchengladbach in der neuen Saison auftreten. Spielmacher Raffael lobt die Konkurrenzsituation in der Gladbacher Offensive. Im Interview erzählt er auch, wie er die Weltmeisterschaft in seiner Heimat Brasilien erlebt hat.

Rottach-Egern. Herr Raffael, die Fußball-Weltmeisterschaft in Ihrem Land ist vorüber. Was bleibt Ihnen in Erinnerung?

Raffael: Die Stimmung in den Stadien war wunderbar und die Mannschaften haben mit guten Fußball-Spielen dazu beigetragen. Leider nicht alle Mannschaften.

Der Schmerz für alle Brasilianer sitzt tief.

Raffael: Es ist schade, ja. Ich weiß nicht, wie wir das ändern können. Vielleicht hilft ein Neuanfang mit jungen Spielern. Aber ehrlich gesagt, weiß ich es nicht.

Ein neuer Trainer muss auf jeden Fall kommen, nachdem der Verband sich von Luiz Felipe Scolari getrennt hat?

Raffael: Ich weiß nicht, wer es richten soll. Aber wir hatten immer brasilianische Nationaltrainer und ich denke, das sollte auch so bleiben.

In Gladbach bleibt Lucien Favre ja noch etwas länger Trainer. Wie ist Ihr Eindruck von der Mannschaft für die anstehende Saison?

Raffael: Ich habe schon mit Ibra und André (Traoré und Hahn, Anm. d. Redaktion) zusammengespielt. Sie sind unheimlich schnell und haben große Qualität.

Das schnelle Spiel soll Gladbach in der kommenden Spielzeit auszeichnen.

Raffael: Ja, das wird wohl so sein. Das hat man auch im Testspiel gegen München gesehen. Gute Laufwege, schneller Pass auf Traoré hinter die Abwehr und Tor. Unser Spiel wird variantenreicher. Es geht nicht nur noch über Ballbesitz.

Die Konkurrenz in der Offensivabteilung bei der Borussia ist ziemlich groß mittlerweile.

Raffael: Konkurrenz ist für jeden Spieler gut, natürlich. Das war auch im vergangenen Jahr so und dieses Jahr ist es auch so. Das ist wichtig.