Gladbachs Schubert äußert sich vor Darmstadt-Spiel nicht zur Xhaka-Thematik

Granit Xhaka (links) und André Schubert.
Granit Xhaka (links) und André Schubert.
Foto: firo
  • Die Zukunft von Granit Xhaka bei Gladbach war am Donnerstag nur ein kurzes Thema.
  • Trainer Schubert möchte die Saison gegen Darmstadt ordentlich zuende bringen.
  • Max Eberl: “Wir wissen selber nichts von den Angeboten, die in den Medien genannt werden.”

Mönchengladbach. Die Fußballzukunft von Granit Xhaka war am Donnerstag im Borussia-Park natürlich ein Thema. Aber nur ein kurzes. Für den möglichen Wechsel des Mönchengladbacher Kapitäns in die britische Premier League hatte Sportdirektor Max Eberl nur einen Satz übrig: “Wir wissen selber nichts von den Angeboten, die in den Medien genannt werden.” Wahlweise 27 oder auch 45 Millionen Euro soll sich Arsenal die Dienste des defensiven Mittelfeldspieler kosten lassen wollen. In Gladbach steht Xhaka noch bis 2019 (plus ein Jahr Option) unter Vertrag, könnte im Sommer 2017 für eine festgeschriebene Ablöse über rund 25 Millionen Euro aus dem Kontrakt heraus.

Cheftrainer André Schubert mochte sich vor dem Schlussakt der Fußball-Bundesliga-Saison am Samstag (15.30 Uhr, Böllenfalltor, live auf Sky) beim SV Darmstadt 98 zur Xhaka-Thematik nicht äußern: “Wir sollten die Saison ordentlich zuende bringen, nur das zählt.” Drei Punkte und elf Tore Vorsprung auf den Rangfünften FSV Mainz 05, der am Samstag parallel zum Gladbacher Auftritt in Südhessen gegen Hertha BSC auflaufen wird, sollten der Borussia zu Platz vier reichen. Und damit zur Teilnahme an der finalen Qualifikationsrunde zur Champions League im August. “Trotzdem nehmen wir das Spiel in Darmstadt ernst und wollen da nichts anbrennen lassen”, hebt Schubert hervor.

Der muss auf diverse Spieler verzichten. Neben dem gelb-gesperrten Schweden Oscar Wendt im linken Mittelfeld fehlt Angreifer Lars Stindl. Der ehemalige Hannoveraner, der in dieser Saison in 39 Pflichtspielen 14 Treffer für die Borussia erzielt hat, wurde vom Verein erneut freigestellt und ist bei seiner schwangeren Frau in Spanien. Stindl wird auch die Gladbacher Kurztour in die Schweiz ab kommenden Pfingstmontag nicht mitmachen.

Stranzl verpasst wohl letztes Bundesliga-Spiel

Abwehr-Routinier Martin Stranzl (35) wird sein letztes Bundesliga-Spiel der Karriere wegen Rückenproblemen ziemlich sicher verpassen.

US-Nationalspieler Fabian Johnson klagt über Leistenprobleme und fehlt ebenfalls. Ob der Mittelfeldspieler an der Copa America ab 4. Juni in den Staaten teilnehmen kann, ist noch unsicher. Zuletzt zählte Johnson stets zum Aufgebot von Nationaltrainer Jürgen Klinsmann.

Übrigens: Am Donnerstag wurde mit dem Smartphone-Hersteller und - Designer ZTE der achte Gladbacher Co-Sponsor vorgestellt. Das 1985 in in der Hongkonger Nachbarstadt Shenzhen in der chinesischen Freihandelszone gegründete Unternehmen wird bei den Gladbachern für die kommenden zwei Jahre werben. Pro Jahr sollen rund eine Million Euro in die Kasse der Borussia fließen. “Wir werden nach China gehen und das Netzwerk unseren neuen Sponsors dazu nutzen, die Marke Borussia Mönchengladbach in China bekanntzumachen”, erklärte Geschäftsführer Dr. Stephan Schippers. Die Firma ZTE ist auch Sponsor beim Europa-League-Finalisten FC Sevilla sowie beim NBA-Team Golden State Warriors.

 
 

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