Gladbachs größtes Geheimnis: Spielt Stindl auf der Sechs?

David Nienhaus, aufgezeichnet nach dem Spiel
Lars Stindl (r.) war gegen Stade Rennes aggressiv im Mittelfeld und organisierte das Gladbacher Offensivspiel.
Lars Stindl (r.) war gegen Stade Rennes aggressiv im Mittelfeld und organisierte das Gladbacher Offensivspiel.
Foto: David Nienhaus
Mit Lars Stindl hat Borussia Mönchengladbach einen Mittelfeldstrategen verpflichtet. Doch noch ist Trainer Lucien Favre auf der Suche nach der richtigen Position für Stindl.

Heimstetten. Herr Stindl, Sie haben auch gegen Stade Rennes auf der Sechs gespielt. ist das eine Tendenz, was Lucien Favre mit Ihnen vor hat?

Lars Stindl: Es sind nur Vorbereitungsspiele. Lucien Favre hat auch im Training schon das eine oder andere ausprobiert. Nichtsdestotrotz haben ich bislang alle Spiele im Zentrum gemacht. Da fühle ich mich ganz wohl und kann am meisten Einfluss nehmen.

Trotzdem: Eine Vorentscheidung im Rennen um die Position neben Granit Xhaka?

Stindl: Im Endeffekt gibt es mehrere Spieler, die dort spielen wollen und der Trainer wird das entscheiden.

Wie fällt ihr Fazit zum 2:2-Unentschieden gegen die Franzosen aus?

Stindl: Es war ein ordentlicher Test heute, auch wenn man gemerkt hat, dass wir zum Ende des Trainingslagers alle etwas müde sind.

Es waren zwei sehr unterschiedliche Halbzeiten.

Stindl: Wir haben heute alles reingeworfen und gut agiert. Nach der Führung musste ich mich leider warm machen, deshalb habe ich die erste Hälfte nicht komplett gesehen. Wir haben in der zweiten Halbzeit von hinten heraus gut angeschoben und sind immer wieder über die Außen gut durchgekommen. Mit ein bisschen Glück können wir das Spiel gewinnen. Insgesamt geht das 2:2 in Ordnung, es war ein guter Test.

Ein Termin steht noch auf dem Gladbach-Plan.

Stindl: Am Sonntag müssen wir noch mal unsere Kräfte bündeln, dann zählt es nochmal und dann haben wir insgesamt ein sehr gutes Trainingslager absolviert.