Gladbach verbietet Stürmer Max Kruse Poker-Spiel bei Stefan Raab

Max Kruse soll sich voll auf Gladbach konzentrieren.
Max Kruse soll sich voll auf Gladbach konzentrieren.
Foto: Imago
Mit den Poker-Karten kennt sich Gladbachs Stürmer Max Kruse aus: Doch die Künste am Spieltisch wird der Nationalspieler nicht in der TV-Show "TV Total" zeigen können. Manager Max Eberl hat etwas dagegen. Dabei hatte Kruse bei der "World Series of Poker" in Las Vegas knapp 27.000 Euro abgeräumt.

Mönchengladbach. Das Pokern um Stürmer und Nationalspieler Max Kruse hat einen eindeutigen Sieger - und dieser heißt: Borussia Mönchengladbach. Eigentlich sollte das begeisterte Hobby-Poker-Ass Max Kruse bei Stefans Raabs "Poker-Stars.de Nacht" neben einigen weiteren Promis im TV auftreten. Doch sein Arrangement wurde kurzerhand abgesagt, schreibt "Bild".

Konzentration soll dem Fußball gelten

Gladbachs Manager Max Eberl äußerte sich gegenüber "Bild" und begründet das Poker-Verbot für den 26 Jahre alten Stürmer: "Wir wissen, dass Max gerne pokert. Aber wir möchten nicht, dass er solche Termine während der Saison, wenn viele Partien in kurzem Abstand anstehen, wahrnimmt. Da sollte die volle Konzentration den Spielen gelten. Im Urlaub kann er natürlich machen, was er will."

Max Kruse kennt sich mit den Poker-Karten durchaus aus: Nachdem der Torjäger im Sommer nicht für den Kader von Bundestrainer Joachim Löw bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien berücksichtigt wurde, reiste der 1,80-Meter-Mann in seinem Urlaub kurzerhand in die Glücksspiel-Metropole Las Vegas.

Kruse räumte im Urlaub in Las Vegas ab

In Nevada nahm Max Kruse im etablierten Hotel-Casino "Rio" an der "World Series of Poker" teil. 241 Teilnehmer hatten sich bei der beliebten Meisterschaft angemeldet.

Bei der Poker-Variante „2-7 Lowball“ landete der Gladbacher Fußballer letztlich auf dem dritten Platz und konnte sich mit knapp 27.000 Euro Preisgeld über die verpasste Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft hinwegtrösten. (dihei)

 
 

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