Gladbach-Manager Eberl über Kruse-Spekulation: "Da muss ich schmunzeln"

Gladbach-Stürmer Max Kruse (r.) saß gegen Paderborn zum Anpfiff nur auf der Bank. Verlässt der Stürmer die Borussia?
Gladbach-Stürmer Max Kruse (r.) saß gegen Paderborn zum Anpfiff nur auf der Bank. Verlässt der Stürmer die Borussia?
Foto: imago
Auch gegen Paderborn endete die Torflaute von Borussia Mönchengladbachs Stürmer Max Kruse nicht. Stattdessen wachsen Spekulationen über einen Wechsel.

Mönchengladbach.. Die Rivalität zwischen dem FC Schalke und Borussia Dortmund ist nicht nur im Ruhrgebiet bekannt, das 146. Revierderby war am 23. Spieltag das bestimmende Thema in der Fußball-Bundesliga. Die beiden Klubs streiten aber nicht nur auf dem Platz miteinander, sondern – so will es eine große Sportzeitschrift erfahren haben – auch um dasselbe Spielermaterial.

Max Kruse soll auf der Einkaufsliste beider Vereine stehen und vor dem Derby am Samstag ulkten Horst Heldt, seines Zeichens Manager bei Schalke, und sein Dortmunder Kollege Michael Zorc nach dem Motto: Nimm du ihn, ich will ihn nicht. Auf die Frage, wer denn wohl die besseren Chancen beim Nationalspieler habe, sagte Heldt bei Sky wie aus der Pistole geschossen: „Michael Zorc wird das Rennen machen“. Man solle nicht alles glauben, was in den Medien thematisiert werde, erklärte der BVB-Sportdirektor, der von den Spekulationen aus dem Boulevard erfahren haben will.

Kann Kruse Gladbach für 12 Millionen Euro verlassen?

Dort stand geschrieben, dass sowohl der BVB als auch die Königsblauen ein Auge auf Kruse geworfen haben sollen. Für 12 Millionen Euro sei der Nationalspieler nach dieser Saison dank einer Ausstiegsklausel zu haben, berichtete die Sport Bild.

Nach dem 2:0-Sieg über den SC Paderborn äußerte sich auch Gladbachs Manager Max Eberl zu diesem Thema. Entspannt. Mit einem Lächeln im Gesicht. „Ich ärgere mich da nicht drüber“, so Eberl. „Sollen sie doch diskutieren. Am langen Ende ist Max bei uns und da sind wir sehr froh drüber.“ Kruse solle auch bei der Borussia aus Mönchengladbach bleiben, versicherte der Sportdirektor, alles andere werde man dann im Sommer sehen. „Wenn er etwas anderes machen will, müssen wir reden“, sagte Eberl schon am vergangenen Donnerstag im „kicker“. Und: „Was andere parlieren, da schmunzle ich.“

„Da ist nix dran“

Der Angreifer selbst wiegelte die Spekulationen mit einem kurzen „Da ist nix dran“ ab. Aktuell hat Kruse auch andere Probleme. Seit mehr als viereinhalb Monaten wartet der Torjäger auf einen Treffer aus dem Spiel heraus. Vom Elfmeterpunkt durfte er einnetzen, der Anspruch des Gladbacher Topscorers (sieben Tore, fünf Assists) allerdings ist das nicht.

 
 

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