Gladbach-Angreifer Hahn wünscht sich ein Heimspiel

Steht mit Borussia Mönchengladbach im Achtelfinale: André Hahn (r.).
Steht mit Borussia Mönchengladbach im Achtelfinale: André Hahn (r.).
Foto: Getty Images
Borussia Mönchengladbach steht im Achtelfinale des DFB-Pokals. Bereits am Freitag müssen die Gladbacher gegen Frankfurt in der Bundesliga antreten.

Mönchengladbach. Dreimal hatte André Hahn in bester Schussposition das Ziel verfehlt. Und dennoch bilanzierte Borussia Mönchengladbachs Angreifer den Pokalabend gegen den VfB Stuttgart, selbst torlos, überaus positiv. Seine feine Hackenvorlage zu Fabian Johnsons Führungstreffer beim 2:0 (1:0)-Heimsieg war das Eintrittsgeld allein wert.

“Ich habe gelesen, dass ich nicht zu den filigranen Fußballern zähle”, erklärte Hahn verschmitzt, nachdem er sich das Stuttgarter Trikot des Ex-Dortmunders Kevin Großkreutz für die heimische Trophäensammlung gesichert hatte, “deshalb wollte ich zeigen, dass ich am Ball auch was kann.” Hahns Antrieb in einem zähen Treffen mit dem Bundesliga-Absteiger stand für die Gier der Borussen, die dritte Pokalrunde auch zu erreichen. Auch wenn Spielvermögen und Energie übersichtlich waren. Gegner VfB kreierte kaum eine gefährliche Situation, so dass der Gladbacher Heimsieg klar in Ordnung ging.

“Wir wollen nicht nur in der Champions League, sondern auch im DFB-Pokal überwintern”, hebt André Hahn hervor. Und wünscht sich für die Auslosung am Mittwochabend (gegen 23.45 Uhr in der ARD) ein Heimspiel. “Von mir aus auch gegen die Bayern. Dann können wir eine Revanche versuchen.”

Gladbach-Gegner Frankfurt musste ins Elfmeterschießen

So weit dachte Kapitän Lars Stindl, der sechs Minuten vor dem Spielende das sichernde 2:0 markiert hatte, noch nicht: “Freitag gegen Eintracht Frankfurt erwartet uns ein anderes Kaliber. Bis dahin müssen wir unsere Akkus wieder aufgeladen haben.” Immerhin: Die Schützlinge von Trainer Nico Kovac mussten am Dienstagabend gegen den FC Ingolstadt ins siegreiche Elfmeterschießen, werden also auch durchaus mit schweren Beinen am Freitag (20.30 Uhr/Sky) im Borussia-Park auflaufen.

“Wir wollten es mit Champions League und DFB-Pokal so haben, jetzt nehmen wir die vielen Spiele auch ohne Klage an”, versichert Kapitän Stindl. Nach Frankfurt am Freitag stehen noch das Rückspiel gegen Celtic Glasgow (Dienstag, 20.45 Uhr) und die Bundesliga-Partie bei Hertha BSC Berlin (4. November, 20.30 Uhr) vor der nächsten Länderspielpause auf dem Kalender. Die Aussicht auf eine baldige Rückkehr der verletzten Angreifer Raffael und Thorgan Hazard bleibt fraglich. “Wir sehen bei beiden von Tag zu Tag, was geht. Ein Risiko will ich aber nicht eingehen”, versichert Trainer Schubert. Prognose: Raffael und Hazard werden auch gegen die Frankfurter Eintracht am Freitagabend nicht spielen können.

 
 

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