Für Gladbachs Thorben Marx "geht es jetzt um die Stammplätze"

Gut gemacht: Thorben Marx klatscht sich mit seinen Gladbacher Mitspielern ab.
Gut gemacht: Thorben Marx klatscht sich mit seinen Gladbacher Mitspielern ab.
Foto: Getty
Im defensiven Mittelfeld ist Thorben Marx der Routinier bei Borussia Mönchengladbach. Den 34-Jährigen interessiert nicht, wie groß nach dem Zugang von Christoph Kramer die Konkurrenz auf seiner Position ist. "Ich will nur auf mich schauen", sagt Marx im Kurzinterview.

Rottach-Egern.. Herr Marx, im vergangenen Jahr hatte sie so richtig niemand auf der Rechnung. Aber Sie waren es, der die Stabilität ins Gladbachs Mittelfeld zurückgebracht hat. Gehen Sie so den Konkurrenzkampf an?

Thorben Marx: Ab jetzt geht es um die Stammplätze. Der Konkurrenzkampf ist groß und jeder versucht sich zu behaupten und gute Leistung zu bringen. Ziel ist es von jedem, am ersten Spieltag in der Startelf zu stehen.

Granit Xhaka hatte eine starke Schlussphase in der Saison, Christoph Kramer ist aus Bochum gekommen und mit Mahmoud Dahoud kommt ein großes Talent aus der eigenen Jugend.

Marx: Ich schaue nur auf mich. Das habe ich jedes Jahr so gemacht und bin damit immer gut gefahren. Mich interessiert auch nicht, wer meine Konkurrenten sind. Ich will einfach nur gute Leistung zeigen und ein gutes Gefühl für mich haben. Dann wird man sehen, was dabei rauskommt.

Im Trainingslager am Tegernsee wird der Konkurrenzkampf geschürt.

Marx: Wir werden hart trainieren und haben zwei Freundschaftsspiele, die wir jetzt richtig ernst nehmen werden. Es bleibt zu hoffen, dass sich kein Spieler verletzt, denn die Grundlage für die Saison wird im Trainingslager gelegt.

Auf dem Sportfeld vom FC Rottach-Egern haben Sie sich vergangene Spielzeit auch vorbereitet.

Marx: Der Platz ist einem guten Zustand und wir hoffen, dass das Wetter ein bisschen mitspielt. Die Bedingungen im Hotel sind auch top. Das Trainingslager wird uns keine Ausrede erlauben, denn hier kann man sich optimal auf eine Saison vorbereiten.

 
 

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