Diese drei direkten Duelle muss Gladbach in Glasgow gewinnen

André Hahn blutet im Spiel gegen den HSV und wird versorgt.
André Hahn blutet im Spiel gegen den HSV und wird versorgt.
Foto: firo
Gladbach spielt am Mittwochabend gegen Celtic Glasgow. Anstoß ist um 20.45 Uhr. Diese drei direkten Duelle müssen die Fohlen in der Partie gewinnen.

Glasgow.. Wenige Stunden vor dem Anpfiff des dritten Gruppenspiels in der Champions League machen sich über 3000 Anhänger von Borussia Mönchengladbach in der Innenstadt von Glasgow warm. Bei sonnigem, aber kühlem Wetter reicht es so gerade für ein Mittagsbier im Freien vor den zahlreichen Pubs und Cafes.

Ob die personell arg geschwächte Elf von Trainer André Schubert am Abend beim schottischen Meister Celtic ab 20.45 Uhr (Sky/live in unserem Ticker) bestehen kann? Auf diese direkten Duelle auf dem Rasen könnte es ankommen:

Moussa Dembelé gegen Nico Elvedi: Auf Gladbachs Abwehr-Schweizer kommt vermutlich die Aufgabe zu, den jungen Franzosen zu stoppen, der in 18 Pflichtspielen für Celtic immerhin schon 13 Treffer in dieser Saison erzielt hat. Der 20-jährige Angreifer, für den die Hoops in der Sommerpause nur 600 000 Euro an den Londoner Zweitligisten FC Fulham gezahlt haben, gilt als schnell und durchsetzungsstark. “Moussa ist in einer brillanten Form”, betont sein Trainer Brendan Rodgers. Elvedi setzt seine starke Leistung aus dem Bundesliga-Spiel gegen den HSV vor vier Tagen dagegen.

Scott Brown gegen Christoph Kramer: Das Duell der Sechser könnte entscheidend sein. Nach den Ausfällen von Raffael, Johnson, Hazard und Christensen zählt Weltmeister Kramer am Mittwochabend mehr als zuvor zu den Leistungsträgern in Schwarz-Grün. Brown ist derzeit ebenfalls in guter Form. Der schottische Nationalspieler gilt mit seinen 31 Jahren als erfahrener Antreiber im Celtic-Aufbau.

Kolo Touré gegen André Hahn: Gladbachs Motivationsmonster bekommt es mit dem 119-maligen Auswahlspieler der Elfenbeinküste zu tun. Innenverteidiger Touré ist ebenfalls ein Sommer-Transfer. Trainer Rodgers holte den 35-Jährigen von seinem Ex-Klub FC Liverpool an den River Clyde. Gegen den aufmerksamen, kompromisslosen Westafrikaner muss sich der laufstarke Hahn erst einmal durchsetzen. Das könnte auch eine Frage der Physis werden. Wichtig wird sein, dass André Hahn seinen verschossenen Elfmeter aus der HSV-Nullnummer vom Samstag gedanklich gestrichen hat.

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