Champions League wäre für Gladbachs Marx das Karriere-Highlight

Hier trainiert Thorben Marx mit seinem Gladbacher Teamkollegen Martin Stranzl.
Hier trainiert Thorben Marx mit seinem Gladbacher Teamkollegen Martin Stranzl.
Foto: imago
Seit Freitag trainiert Borussia Mönchengladbach am Tegernsee. Mit dabei ist auch der 30-jährige Thorben Marx. Wegen einer Meniskusverletzung stand er der Borussia im Liga-Endspurt nicht zur Verfügung. In der neuen Saison hofft der erfahrene Mittelfeldmann natürlich auf die Stammformation. Vier Fragen an Thorben Marx.

Rottach-Egern.. Nach seiner Meniskusverletzung ist Thorben Marx wieder mitten im Geschehen. Im Kader von Borussia Mönchengladbach gehört der 30-Jährige zu den erfahrenen Spielern und der Mittelfeldmann macht sich natürlich Hoffnungen, zur Stammformation in Lucien Favres Gedankenspiel zu kommen. Argumente dafür lieferte Marx zuletzt: In den Testspielen trug sich Marx zweimal in die Toschützenliste ein.

Herr Marx, der Trainingsplatz am Tegernsee ist immer gut gefüllt. Ihr Trainer Lucien Favre hat wohlmöglich die Qual der Wahl, wenn es um die Aufstellung im ersten Pflichtspiel geht. Wie sehen Sie ihre Chancen auf einen Platz in der Startaufstellung?

Thorben Marx: Jeder Spieler, gerade die, die hinten dran sind, rechnet sich natürlich Chancen aus, schon deshalb weil es bis zum Winter zwölf „englische Wochen“ werden können. Da ist es fast unmöglich, dass der Trainer nur eine Elf immer spielen lässt.

Nach einer Meniskusoperation war die Saison für Sie frühzeitig beendet. Gehören Sie zu den Spielern, die „hinten dran sind“?

Marx: Ja, aber nach meiner Verletzung geht es mir soweit wieder gut. Bei höherer Belastung merke ich mein Knie ein bisschen, aber bislang konnte ich alle Einheiten mitmachen und ich bin zufrieden. Und dass man ein bisschen beißen muss in der Vorbereitung, ist klar.

Wie sehr „beißen“ die Neuzugänge?

Marx: Wir haben uns gut verstärkt und wir haben die Abgänge, die wirklich gravierend sind, gut ersetzen können. Sicherlich werden sich die Neuen, gerade die, die aus dem Ausland kommen, sich etwas eingewöhnen müssen. Aber die Zeit bekommen sie und sie werden uns ganz sicher weiterhelfen.

Vor allem bei der Qualifikation für die Königsklasse?

Marx: Die Champions League, wenn wir sie erreichen würden, etwas ganz Besonderes. Darüber würde ich mich riesig freuen und das wäre ein Highlight in meiner Karriere. Ich habe damals mit Hertha BSC schon international gespielt, da hieß der Wettbewerb noch Uefa-Cup. Es ist schön, unter der Woche abends spielen zu dürfen.

(aufgezeichnet von David Nienhaus nach dem Nachmittagstraining)

 
 

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