Borussia Mönchengladbach: Stark! Als DIESE brisante Frage gestellt wird, redet Rose Klartext

Marco Rose und Borussia Mönchengladbach empfangen am Donnerstagabend Istanbul Basaksehir.
Marco Rose und Borussia Mönchengladbach empfangen am Donnerstagabend Istanbul Basaksehir.
Foto: imago images/Laci Perenyi

Erstes „Europa-Finale“ für Borussia Mönchengladbach in dieser Saison!

Am Donnerstagabend empfängt Gladbach den türkischen Vertreter Istanbul Basaksehir. Für die Fohlen-Elf heißt es am abschließenden Gruppen-Spieltag: Sekt oder Selters.

Gladbach vor Gruppen-Endspiel

Bei einer Niederlage droht Gladbach das vorzeitige Aus. Fürs sichere Weiterkommen braucht die Borussia mindestens einen Punkt.

In der Partie geht es jedoch um mehr als nur den sportlichen Aspekt. Die Gladbach-Fans denken immer noch mit Schrecken zurück ans Hinspiel, als türkische Polizisten den Fohlen-Anhängern Fahnen abnahmen, weil diese christliche Symbole gezeigt hätten. Bei dem angeblichen christlichen Symbol handelte es sich lediglich um das Stadtwappen Mönchengladbachs, das unter anderem ein Kreuz enthält.

Nach Auseinandersetzungen mit Polizisten wurden zwei Gladbach-Fans sogar vorübergehend in Gewahrsam genommen. Sportdirektor Max Eberl kritisierte die „Polizeidiktatur“ im Nachhinein heftig.

Rose bezieht klar Stellung

Auf der Pressekonferenz vor dem Rückspiel wird Marco Rose mit dem brisanten Thema konfrontiert. Welche Fan-Reaktion erwartet der Gladbach-Coach am Donnerstagabend?

Manch einer würde ein derart heikles Thema wohl am liebsten umschiffen und darauf verweisen, dass Fan-Angelegenheiten nicht zum Zuständigkeitsbereich eines Trainers gehören. Rose hingegen bezieht klar Stellung.

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„Das ist natürlich auch meine Baustelle“, sagt der 43-Jährige: „Es geht ja um grundsätzliche Dinge im Leben. Es ist völlig klar, dass dort Dinge passiert sind, die sich nicht gehören und die alles andere als schön waren.“

Rose: „Zeigen, dass wir weltoffen sind“

Rose wünscht sich eine starke Reaktion: „Wir sollten am Donnerstag alle gemeinsam zeigen, dass wir ein sehr weltoffenes Europa sind. Und damit meine ich uns alle: Uns Deutsche und auch die Menschen, die aus der Türkei mitgereist sind. Wenn wir zeigen, dass wir eigentlich zusammengehören, können wir die Dinge rund ums Hinspiel vielleicht ein wenig vergessen machen.“

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Abgesehen vom Fehlverhalten einiger Polizisten betont Rose aber auch: „Wir müssen aber auch sagen, dass wir in der Türkei grundsätzlich sehr freundlich aufgenommen wurden.“

 
 

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