Borussia Mönchengladbach: Nächster Verletzungs-Schock! Auf diesen Star muss Rose noch lange verzichten

Ramy Bensebaini (r.), Nico Elvedi (Mitte) und Stefan Lainer (l.) gehören zum Stammpersonal in Gladbachs Defensive.
Ramy Bensebaini (r.), Nico Elvedi (Mitte) und Stefan Lainer (l.) gehören zum Stammpersonal in Gladbachs Defensive.
Foto: imago images/Jan Huebner

Mönchengladbach. Die schlechten Nachrichten reißen dieser Tage nicht ab bei Borussia Mönchengladbach. Vor allem im Defensivverbund plagen die Fohlen extreme Verletzungssorgen.

Ihren Anfang nahm die Misere mit der Leihe Jordan Beyers an den HSV. Weil sich in der Zwischenzeit sowohl Ramy Bensebaini, Nico Elvedi und Tony Jantschke verletzten und Stefan Lainer sich bei der Niederlage auf Schalke seine fünfte Gelbe Karte einhandelte, sieht es bei Borussia Mönchengladbach personaltechnisch mau aus für das Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 am kommenden Samstag (15.30 Uhr). Mittlerweile könnte man Beyer gut gebrauchen.

Zumindest im Fall Elvedi gab es aber leise Entwarnung. Sollte nichts dazwischenkommen, wird der junge Schweizer gemeinsam mit Matthias Ginter auflaufen. Ob beide die Innenverteidigung bilden werden, ist allerdings noch unklar. Eventuell muss Marco Rose experimentieren.

Ebenfalls gesetzt sein dürfte Oscar Wendt – und wird wohl auch noch einige Wochen die linke Seite besetzen. Das hat mit der Personalie Ramy Bensebaini zu tun.

Borussia Mönchengladbach: Ramy Bensebaini hat „größeren Muskelfaserriss“

Der Algerier, der vor der Saison an den Niederrhein gekommen war und spätestens mit seinem Doppelpack gegen die Bayern die Herzen der Fans eroberte, hatte sich im Trainingslager eine zunächst nicht näher erläuterte Muskelverletzung zugezogen. Es wurde spekuliert, dass er Ende Januar wieder zur Verfügung stehen würde.

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Doch jetzt ist klar: Bensebainis Verletzung ist schlimmer als gedacht. „Er hat einen größeren Muskelfaserriss“, verriet Cheftrainer Marco Rose der „Rheinischen Post“. Eine Heilungsprognose gab der 43-Jährige zwar nicht ab, das Blatt geht allerdings von mehr als drei Wochen aus.

Bedeutet: Mit dem 24-Jährigen kann Rose erst einmal nicht planen. Das könnte Gefahren bergen, denn Ersatzmann Wendt wirkte auf Schalke alles andere als sattelfest. Wer dann den letzten verbleibenden Platz in der Viererkette besetzt, ist unklar. In Frage kommen Tobias Strobl, der am vergangenen Freitag Jantschke ersetzte, oder Fabian Johnson, der im Trainingslager bleibenden Eindruck hinterließ (alle Infos dazu hier). (sts)

 
 

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