Borussia Mönchengladbach: Manager Eberl mit trauriger Erkenntnis: „Leider vorbei!“

Max Eberl war nach dem 2:2 von Borussia Mönchengladbach bei RB Leipzig mehr als enttäuscht.
Max Eberl war nach dem 2:2 von Borussia Mönchengladbach bei RB Leipzig mehr als enttäuscht.
Foto: imago images/Jan Huebner

Am Samstagabend schnupperte Borussia Mönchengladbach an einem Auswärtssieg, der so wichtig gewesen wäre. Am Ende gab es im Spitzenspiel bei RB Leipzig nach 2:0-Führung jedoch nur ein 2:2. Bei den Fohlen wissen Spieler, Verantwortliche und Fans ganz genau, was Gladbach den Dreier vermieste.

Es begann so gut für Borussia Mönchengladbach. „Wir haben ein richtig starkes Auswärtsspiel gemacht“, so Trainer Marco Rose: „In der ersten Hälfte waren wir sehr mutig und haben viel umgesetzt von dem, was wir uns vorgenommen hatten.“

Doch warum kam es dann in der zweiten Halbzeit zu dem Bruch? Max Eberl hat eine Erklärung.

Gladbach-Manager Eberl stinksauer

„Die Entscheidung mit Gelb-Rot gegen Plea hat ein tolles Bundesligaspiel kaputtgemacht“, schimpfte der Fohlen-Manager. „Das ist schade. Ich sage nicht, dass wir ansonsten definitiv gewonnen hätten. Aber ab dieser Minute war es ein Spiel, bei dem man sagen konnte: Leider vorbei!“

Alassane Plea hatte in der 61. erst Gelb und dann Gelb-Rot gesehen, nachdem der Gladbacher Angreifer sich ununterbrochen bei Schiedsrichter Tobias Stieler beschwert hatte.

Gladbach-Coach Rose: „Zu dem Platzverweis möchte ich nichts sagen.“

Sommer: „Der Platzverweis hat uns das Genick gebrochen“

Borussias Mittelfeldmotor Denis Zakaria fand: „Die Gelb-Rote Karte war eine sehr harte Entscheidung. Der späte Ausgleich war dann sehr bitter.“

Auch Keeper Yann Sommer meinte: „Der Platzverweis hat uns das Genick gebrochen. Die Gelb-Rote Karte war der Knackpunkt. Wenn man einer sehr guten Mannschaft zu zehnt hinterherrennen muss, zehrt das sehr an den Kräften.“

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Leipzig – Gladbach: So lief das Spiel

In einer temporeichen ersten Hälfte ging Gladbach durch Treffer von Plea (24.) und Jonas Hofmann (35.) 2:0 in Führung. Nach einem bösen Patzer von Sommer verkürzte Patrick Schick (50.) für die Gastgeber.

Im Laufe der zweiten Hälfte erhöhten die Leipziger immer mehr den Druck und glichen durch einen Distanzschuss von Christopher Nkunku (89.) aus. (dhe)

 
 

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