Borussia Mönchengladbach: Eberl verrät – DIESEN Stürmer schnappte Köln den Gladbachern vor der Nase weg

Borussia Mönchengladbach: Manager Max Eberl verlor ein Transfer-Duell gegen Erzrivale 1. FC Köln.
Borussia Mönchengladbach: Manager Max Eberl verlor ein Transfer-Duell gegen Erzrivale 1. FC Köln.
Foto: imago images/Revierfoto

Mönchengladbach. Am kommenden Sonntag empfängt Borussia Mönchengladbach den 1. FC Köln zum Rhein-Derby. Die Vereine prägt eine jahrelange Rivalität.

Aber nicht nur auf dem Rasen, sondern auch auf dem Transfermarkt haben die Clubs schon konkurriert. Einmal, verrät Manager Max Eberl, hat der 1. FC Köln Borussia Mönchengladbach einen Spieler vor der Nase weggeschnappt.

Borussia Mönchengladbach: Eberl und Schmadtke im Duell um Zoller

Die Manager Jörg Schmadtke und Max Eberl verbindet eine enge Freundschaft. Das ist nicht immer ganz leicht, weil sie teilweise um die gleichen Talente kämpfen.

2014 kam es zu so einem direkten Duell. Schmadtke leitete damals die Geschicke beim 1. FC Köln, Eberl war wie nun seit 2008 in der Position des Sportdirektors bei Borussia Mönchengladbach.

Beide hatten ein Auge auf Zweitliga-Stürmer Simon Zoller geworfen – doch den Zuschlag bekamen die Kölner. Für 3.5 Millionen Euro lotste Schmadtke den Angreifer zum „Effzeh“.

Im Sky-Interview mit Zollers Schwiegervater Jörg Wontorra verrät Eberl, wie die Verhandlungen damals abgelaufen sind. „Wir waren stark interessiert“, so Eberl. Aber das war der 1. FC Köln auch. „Wir haben dann miteinander telefoniert“, erklärt der 46-Jährige. Schmadtke und Eberl haben sich laut Aussage gegenseitig ihre Angebote verraten, aber nicht abgesprochen. Das bessere Angebot kam wohl vom 1. FC Köln.

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Ein paar Jahre später bekam Eberl dann vor Schmadtke den Zuschlag für einen wichtigen Mann: Marco Rose. Schmadtke wollte den Trainer auch zum VfL Wolfsburg holen.

Dieses Mal erzählte Eberl seinem Manager-Kumpel allerdings nichts von seinem Interesse. Das führte zur zwischenzeitlichen Funkstille. Mittlerweile ist die Sache aber aus der Welt geschaffen. „Freundschaft und dann trotzdem professionell 'gegeneinander' zu arbeiten – er für seinen Verein, ich für meinen – das bringt dich schon manchmal in Gewissenskonflikte", erklärt Eberl.

 
 

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