Borussia Mönchengladbach: Bleibt Raffael? DAS sind seine Pläne

Bleibt Raffael über den Sommer hinaus bei Borussia Mönchengladbach?
Bleibt Raffael über den Sommer hinaus bei Borussia Mönchengladbach?
Foto: imago images / Jan Huebner

Mönchengladbach. Das Trainingslager von Borussia Mönchengladbach hat gezeigt: Raffael hat es noch drauf. Dennoch musste sich der Brasilianer in der Hinrunde mit einer Rolle als Reservist begnügen. Die große Frage lautet: Wie ist es um seine Zukunft bestellt?

Das Wichtigste zuerst: Raffaels Vertrag läuft noch bis zum Sommer. Die bisher 113 gesammelten Minuten in der Bundesliga und in der Europa League haben nicht wirklich gereicht, um sein zweifelsohne nach wie vor vorhandenes Können unter Beweis zu stellen.

Dafür blühte der Offensivmann im Trainingslager im spanischen Jerez geradezu auf, verzückte Fans und Mitspieler gleichermaßen mit technischen Kabinettstückchen. Einzig körperlich gibt es Zweifel an seiner Konkurrenzfähigkeit – aufgrund der jungen, wilden Mitspieler, die der inzwischen 34-Jährige bei Borussia Mönchengladbach hat, aber auch nicht allzu verwunderlich.

Raffael: „Noch in der Lage, der Mannschaft zu helfen“

Trotzdem ist "Papi", wie ihn seine Kollegen liebevoll nennen, weiterhin überzeugt von seiner Wertigkeit für das Team von Marco Rose. „Ich bin noch immer in der Lage, der Mannschaft zu helfen. Und ich gebe alles dafür, damit ich auch weiterhin die Gelegenheit dazu bekomme“, erklärte Raffael im Gespräch mit der „Rheinischen Post“.

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Ob dies allein, gepaart mit den 71 Toren und 35 Assists in 198 Pflichtspielen für Borussia Mönchengladbach, reicht, um die Verantwortlichen von einer Vertragsverlängerung zu überzeugen, bleibt abzuwarten. Jeder Platz im Kader müsse Sinn machen, weil diese rar seien, erklärte Max Eberl.

Bleibt Raffael bei Borussia Mönchengladbach?

„Ich will auch weiter hier bleiben, aber das entscheide nicht nur ich“, weiß Raffael. Für ihn spricht, dass er sich mit seiner Rolle abgefunden hat, nicht stänkert und selbst als Joker noch einmal für die vielleicht benötigte Initialzündung oder einen besonderen Moment sorgen kann. Eberl und Co. werden diesen Aspekt mit Sicherheit in den Entscheidungsfindungsprozess mit einfließen lassen.

Und wenn sie zu dem Ergebnis kommen sollten, Raffael keinen Vertrag anzubieten? „Dann gehe ich woanders hin, ich will noch zwei Jahre spielen“, erklärt der Routinier. Dann aber unbedingt in Deutschland. Zuallererst stehen aber die Gespräche mit Borussia Mönchengladbach aus – und die dürften zeitnah über die Bühne gehen. (sts)

 
 

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