Laudehr und Popp schalten um in Wettkampfmodus

Nach zwei Tagen Abschalten, Regeneration und Freizeitvergnügen haben die deutschen Fußball-Frauen zurück in den Wettkampfmodus geschaltet.

Montreal.. "Man muss sich erst wieder ins Training reinfuchsen und in den Körper reintrainieren, um die Leidenschaft wieder zu bekommen", gestand Simone Laudehr in Montreal. "Die erste Einheit war kurz und knackig. Von der ersten Minute hat es geknallt", berichtete die Regensburgerin gewohnt klar und direkt.

Die 28-Jährige scheint froh, dass es im Viertelfinale gegen Frankreich am Freitag (22.00 Uhr) endlich wieder rundgeht. Eher gelangweilt fügte sie rückblickend auf die zwei mehr oder weniger ruhigen Tage an. "Was machen Frauen schon in der Freizeit: shoppen." Sie habe nur einige Kleinigkeiten besorgt.

Auch ihre Teamkollegin Alexandra Popp machte nicht den Eindruck, als sei sie zum Sightseeing nach Montreal gekommen. "Im Training hat man schon wieder gemerkt, dass es nun wieder zählt. Es ist schon ein bisschen so, dass es wieder losgehen kann", meinte die 24-jährige Offensivspielerin. Man müsse auch aufpassen, dass die Ruhephase nicht zu lang dauere: "Dann kommt man körperlich an den Tiefpunkt. So war die Mischung genau richtig."

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