Frauen WM 2019: Deutschland besiegt Spanien – die Fans sind nach dieser Szene völlig fassungslos: „Wie zur Hölle...?“

Sara Däbritz besorgt mit einer Grätsche den Sieg für Deutschland gegen Spanien bei der Frauen WM 2019.
Sara Däbritz besorgt mit einer Grätsche den Sieg für Deutschland gegen Spanien bei der Frauen WM 2019.
Foto: imago images

Valenciennes. Deutschland steht nach einem Sieg gegen Spanien mit einem Bein im Achtelfinale der Frauen WM 2019. Nach der Zitterpartie gegen China setzte sich das DFB-Team im zweiten Gruppenspiel erneut knapp mit 1:0 durch.

Bitter für Spanien: Der Geheimfavorit auf den Titel bei der Frauen WM 2019 war über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft. Doch ein Aussetzer kurz vor dem Pausentee sollte das Team von Trainer Jorge Vida um den verdienten Lohn bringen.

Frauen WM 2019: Däbritz grätscht Deutschland zum Dusel-Sieg gegen Spanien

Was war passiert? Alexandra Popp hatte in der 42. Minute nach einer butterweichen Flanke von Svenja Huth auf das spanische Tor geköpft. Torhüterin Sandra Panos konnte den Ball nur kurz zur Seite abwehren. Die Szene schien eigentlich geklärt. Schließlich war Marta Torrejon in aussichtsreicher Position, um den Ball zu klären.

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Doch die Spanierin schaltete nicht schnell genug und ließ sich von Sara Däbritz überrumpeln. Die 24-Jährige zeigte unbändigen Willen und grätschte den Ball an der spanischen Verteidigerin vorbei ins Tor.

Fans rätseln nach deutschem Tor gegen Spanien: „Wie zur Hölle...?“

Die Szene vor dem Siegtreffer in der 42. Minute sollte auch in den Sozialen Medien für reichlich Gesprächsstoff sorgen.

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„Wie zur Hölle kann sich Däbritz gegen Torrejon nach diesem Abpraller durchsetzen“, fragt ein fassungsloser Fußball-Fan bei Twitter. Die Fernsehbilder zeigen, wie viel Vorsprung die Spanierin vor Sara Däbritz hatte.

„Das ist ein dummes Gegentor“

Auf diese Frage hat ein weiterer Fan eine klare Antwort: „Geschwindigkeit“. Die konnte Sara Däbritz definitiv nachweisen, sowohl mental als auch physisch. Andere schossen sich auf die Verteidigerin ein: „Sie hört auf der Hälfte auf zu rennen. Schlechte Abwehrleistung“, urteilt einer.

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Etwas komplexer analysierte es ein weiterer Fan. „Das ist ein dummes Gegntor für Spanien nach dieser starken Halbzeit“, findet er. Er sieht drei Fehler, die Spanien vor der spielentscheidenden Szene gemacht habe:

  • Schwaches Zweikampfverhalten gegen Alexandra Popp
  • Kopfball von der Torhüterin nicht weit genug vom Tor weg geklärt
  • Sowohl Abwehrspielerin und Torhüterin gehen nicht energisch genug zum Ball

Den Deutschen wird es egal sein. Sie grüßen nun mit sechs Punkten nach zwei Spielen von der Tabellenspitze der Gruppe B. Am Montag (18 Uhr) geht es für die Mannschaft von Trainerin Martina Voss-Tecklenburg weiter mit dem letzten Gruppenspiel bei bei der Frauen WM 2019 gegen Südafrika.

 
 

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