Franz Beckenbauer: Sorge um den „Kaiser“! Ärzte mit schockierendem Attest

Franz Beckenbauer ist angeblich nicht mehr vernehmungsfähig.
Franz Beckenbauer ist angeblich nicht mehr vernehmungsfähig.
Foto: imago images / Sven Simon

Wie schlecht geht es Franz Beckenbauer?

Der 73-Jährige sei aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr vernehmungsfähig, berichtet die „Neue Zürcher Zeitung“. „Gemäß verschiedener ärztlicher Atteste“ habe die Schweizer Bundesanwaltschaft das laufende Verfahren gegen Franz Beckenbauer daher aus dem Verfahren um die WM-Affäre abgetrennt.

Franz Beckenbauer: Wie geht's dem „Kaiser“?

Beckenbauer sei „gesundheitlich derart angeschlagen, dass er weder einvernahme- noch verhandlungsfähig ist“, heißt es.

Bereits in der Vorwoche hatte Beckenbauer selbst über gesundheitliche Probleme geklagt. Er sprach von einem Augeninfarkt: „Jetzt sehe ich auf dem rechten Auge wenig bis nichts.“

Interessant: Die „Bild“ berichtete vergangene Woche von einem „blenden gelaunten“ und „gut aussehenden“ Beckenbauer, der in Bayern ein Benefiz-Turnier eröffnete.

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Anklage gegen andere Beschuldigte

Laut „NZZ“ entschied die Bundesanwaltschaft sich nach dem ärztlichen Attest dennoch für die Abtrennung des Beckenbauer-Verfahrens, weil der Fall ohnehin im April kommenden Jahres verjähren würde. Dann wäre es 15 Jahre her, dass die ominösen 10 Millionen Schweizer Franken über Umwege an den damaligen Vize-Präsidenten Mohamed bin Hammam flossen.

Gegen die anderen Beschuldigten, darunter auch der frühere DFB-Boss Theo Zwanziger, solle jedoch Anklage erhoben werden. Es geht um 6,7 Millionen Euro (10 Millionen Schweizer Franken), die der DFB an die FIFA gezahlt hatte. Das Organisationskomitee, dessen Vorsitzender Beckenbauer war, hatte als Verwendungszweck eine geplante Eröffnungsfeier angegeben, die nie stattfand. (dhe)

 
 

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