Frankreich: Politik erbost über Ibrahimovic-Gehalt

Die französische Politik geht aufgrund des 15-Millionen-Euro-Nettogehalts des schwedischen Fußball-Nationalspielers Zlatan Ibrahimovic bei Paris St. Germain auf die Barrikaden.

Paris (SID) - Die französische Politik geht aufgrund des 15-Millionen-Euro-Nettogehalts des schwedischen Fußball-Nationalspielers Zlatan Ibrahimovic bei Paris St. Germain auf die Barrikaden. "Diese Zahlen sind nicht beeindruckend, sie sind unanständig", sagte Haushaltsminister Jérôme Cahuzac in einem Radio-Interview. Am Mittwoch war der Torjäger nach seinem Transfer vom AC Mailand zu PSG als neuer Star an der Seine vorgestellt worden. Der Skandinavier erhielt einen Dreijahresvertrag und soll allein an Brutto-Gehalt den Klub in den nächsten drei Spielzeiten rund 70 Millionen Euro kosten.

Cahuzac erklärte weiter: "Diese Zahlen sind unanständig, weil überall auf der Welt große Anstrengungen unternommen werden müssen, um die Folgen der schrecklichen Finanzkrise in den Griff zu bekommen." Dieses exorbitante Salär stehe im Gegensatz zu den Sparbemühungen, die gerade zurzeit in der Euro-Zone unternommen werde. Sportministerin Valérie Fourneyron hatte sich am Mittwoch moderater geäußert und von Beträgen, die "astronomisch und unvernünftig" sind, gesprochen.

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