Fortuna Düsseldorf einigt sich mit Elfmeterpunkt-Dieb

Fußball-Bundesligist Fortuna Düsseldorf hat sich mit dem Mann geeinigt, der im Relegationsspiel gegen Hertha BSC Berlin während des verfrühten Platzsturms den Elfmeterpunkt entwendet hatte. Der Dieb erhält Stadionverbot und leistet eine Spende an das Sozialprojekt "Elfmeterstiftung".
Fußball-Bundesligist Fortuna Düsseldorf hat sich mit dem Mann geeinigt, der im Relegationsspiel gegen Hertha BSC Berlin während des verfrühten Platzsturms den Elfmeterpunkt entwendet hatte. Der Dieb erhält Stadionverbot und leistet eine Spende an das Sozialprojekt "Elfmeterstiftung".
Foto: Imago
Fußball-Bundesligist Fortuna Düsseldorf hat sich mit dem Mann geeinigt, der im Relegationsspiel gegen Hertha BSC Berlin während des verfrühten Platzsturms den Elfmeterpunkt entwendet hatte. Der Dieb erhält Stadionverbot und leistet eine Spende an das Sozialprojekt "Elfmeterstiftung".

Düsseldorf. Der Elfmeterpunkt-Dieb von Düsseldorf erhält Stadionverbot und leistet eine Spende an das Sozialprojekt "Elfmeterstiftung". Darauf einigte sich der Bundesliga-Aufsteiger Fortuna Düsseldorf mit dem Mann, der beim Relegationsrückspiel gegen Hertha BSC (2:2) während des verfrühten Platzsturms den Punkt aus dem Rasen gestochen hatte. Details der Einigung wurden nicht genannt.

Fortuna hofft auf abschreckenden Effekt

Die Fortuna erhofft sich nun einen abschreckenden Effekt. "Es ist nicht normal, Tornetze zu zerschneiden, Tore zu zerstören, Rasen herauszubuddeln oder Eckfahnen zu stehlen. Wir hoffen, dass das jetzt jedem klar ist. Wir sind auch von zahlreichen Fans nach den Relegationsspielen fortwährend aufgefordert worden, gegen die Sachbeschädiger vorzugehen", sagte Finanzvorstand Paul Jäger. Allerdings seien die Düsseldorfer Verantwortlichen 'keine Unmenschen', niemand solle in den Ruin getrieben werden.

Die "Elfmeterstiftung" betreut Kinder mit Rückenmarksverletzungen. Schirmherr ist Fortunas Innenverteidiger Jens Langeneke. (sid)