Fifa bestätigt Doping-Ermittlungen gegen Russland

Russlands Sportfunktionär Witali Mutko.
Russlands Sportfunktionär Witali Mutko.

St. Petersburg. Der Fußball-Weltverband Fifa hat Ermittlungen wegen Doping-Beschuldigungen gegen Fußballer aus Russland bestätigt. Dabei ließ der Weltverband auf Anfrage am Sonntag allerdings offen, ob es sich um Spieler des russischen WM-Kaders von 2014 handelt.

Den aktuellen Stand der Untersuchungen in Zusammenarbeit mit der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA auf Grundlage des McLaren-Berichts könne die Fifa nicht kommentieren, hieß es.

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Laut der Zeitung „Mail on Sunday“ sollen alle 23 Spieler des russischen WM-Kaders von 2014 und elf weitere Fußballer im Zuge der Untersuchungen von Sonderermittler Richard McLaren auf einer Liste mit 1000 Athleten stehen.

Der russische Sportfunktionär Witali Mutko hat die Berichte entschieden zurückgewiesen. „Im Fußball gab es nie Doping und wird es nie Doping geben“, sagte Mutko am Sonntag der Agentur Tass in Moskau. Die russische Sbornaja werde laufend überprüft, im Fußball sei Doping nie ein Thema gewesen. „Achten Sie nicht darauf, sie (die britischen Medien) schreiben seit 2010 negativ über uns“, kommentierte Mutko. (dpa)