FC Bayern München: Uli Hoeneß hört nach 40 Jahren beim FCB auf – ER soll sein Nachfolger werden

Uli Hoeneß.
Uli Hoeneß.
Foto: dpa

München. Bayern München ohne Uli Hoeneß – jeder, der nach 1970 geboren ist, kann sich das wohl kaum vorstellen.

Nach einem Bericht der „Bild“ soll der Präsident von Bayern München aber bald sein Amt abgeben. Uli Hoeneß wird demnach bei der Jahreshauptversammlung im November nicht mehr kandidieren.

Bayern München: Uli Hoeneß hört beim FCB auf

Auch den Posten des Aufsichtsratschefs, für den er eigentlich erst im Dezember letzten Jahres bis 2022 gewählt wurde, will Uli Hoeneß demnach abgeben.

Hoeneß war neun Jahre Spieler beim FC Bayern, holte dreimal den Europapokal der Landesmeister. Es folgten 40 Jahre in denen er zum Mister Bayern wurde.

Höhepunkt neben unzähligen Meisterschaften waren die beiden Champions League-Siege 2001 und 2013.

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Jetzt soll also Schluss sein. Was sind die Gründe für den Rückzug?

Er soll seiner Ehefrau Susi versprochen haben, dass er nach 40 Jahren als Mister Bayern und der Zeit im Gefängnis nach der Verurteilung wegen Steuerhinterziehung kürzer treten werde. Auch die Anfeindungen auf der Jahreshauptversammlung 2018 sollen Hoeneß zu einem früheren Abschied bewogen haben.

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Darüber hinaus sollen dem Bericht nach auch die Turbulenzen und verbalen Attacken auf der Mitglieder-Versammlung eine Rolle spielen. Dort ist Uli Hoeneß von einem Fan in einer langen Brandrede offen attackiert worden, die bei vielen Fans auf große Zustimmung stieß.

„Diese neuen und überraschenden Erfahrungen werde ich in meine Überlegungen, ob ich zum Jahresausklang noch mal kandidiere, mit einbeziehen“, erklärte der sonst unantastbare Hoeneß im Klub-Magazin „51“.

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Herbert Hainer möglicher Nachfolger?

Doch wer übernimmt? Die „Bild“ berichtet, dass Hoeneß Herbert Hainer (65), aktuell Stellvertreter im Bayern-Aufsichtsrat und einstiger Adidas-Boss, als neuen Präsident und Aufsichtsrat-Boss vorschlagen will. Eine offizielle Bestätigung zur Zukunft von Hoeneß und Hainer steht noch aus.

Auch Karl-Heinz Rummenigge räumt demnächst sein Amt als Vorstandsvorsitzender ist bereits geklärt. Oliver Kahn übernimmt ab Januar 2020. An die Bayern-Spitze Kahn/Hainer müssen sich Fußball-Fans wohl erstnoch gewöhnen. (ms)

 
 

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