FC Bayern München: Zoff um DFB-Juwel – schwere Vorwürfe gegen FCB-Offizielle

Um ihn geht es im Streit zwischen dem FC Bayern München und der TSG 1899 Hoffenheim: Top-Talent Armindo Sieb.
Um ihn geht es im Streit zwischen dem FC Bayern München und der TSG 1899 Hoffenheim: Top-Talent Armindo Sieb.
Foto: imago images/Eibner

Transferstreit beim FC Bayern München! Die Verantwortlichen des Rekordmeisters sehen sich mit schweren Vorwürfen eines Liga-Konkurrenten konfrontiert.

Dabei geht es um den Transfer eines U17-Nationalspielers, der im Sommer von der TSG Hoffenheim zum FC Bayern München wechseln wird. Allerdings ist es nicht der Wechsel an sich, der den Hoffenheimern übel aufstößt, sondern die Art und Weise, wie die Bayern vorgegangen sind.

FC Bayern München: Armindo Sieb fehlte unentschuldigt beim TSG-Training – weil er zum Medizincheck nach München reiste

Bei dem Streit geht es um den Transfer von Armindo Sieb, der im Sommer allem Anschein nach in den Süden der Republik wechseln wird. Die Bayern schnappen sich das Talent ablösefrei, da Siebs Vertrag in diesem Sommer ausläuft.

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Das ist Top-Talent Armindo Sieb:

  • Geboren am 17. Februar 2003 in Halle an der Saale
  • Position: Stürmer
  • Wechselte 2017 in die Hoffenheimer Jugend
  • U17-Nationalspieler
  • Traf dort in seinen ersten drei Einsätzen drei Mal

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Hoffenheim-Manager Alexander Rosen zeigte sich enttäuscht über Entscheidung des Jung-Nationalspielers, den Kraichgau zu verlassen. „Armindo hat bei uns eine klare Perspektive für den Lizenzspielerkader aufgezeigt bekommen und bereits regelmäßig mit den Profis trainiert“, stellte Rosen gegenüber „Sport1“ klar.

Insofern sei es bedauerlich, dass Sieb und sein Berater sich für das Angebot der Konkurrenz entschieden haben.

Allerdings stellte der TSG-Manager auch klar: „Es gilt diese Entscheidung zu respektieren, auch wenn sie ein Stück weit schmerzt.“

Was den Verantwortlichen aus Hoffenheim dagegen tatsächlich bitter aufstößt, ist die Art und Weise, wie der Transfer am Ende zu Stande kam.

Laut „Sport1“ sei der 17-Jährige ohne Absprache mit seinem derzeitigen Arbeitgeber zum Medizincheck nach München gereist, fehlte dafür unentschuldigt beim Hoffenheimer U17-Training.

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Ein absolutes No-Go – gerade in der aktuellen Zeit der Coronakrise.

Es sei „irritierend, dass der Spieler ohne Abstimmung mit uns vom FC Bayern zu einer medizinischen Untersuchung nach München bestellt wurde. Vor dem Hintergrund der aktuellen Coronakrise mit all ihren Einschränkungen und Herausforderungen fehlen mir für so ein Verhalten die Worte“, so Rosen.

Bayern-Bosse schweigen zu dem Vorfall

Als er von dem München-Trip Siebs erfuhr, habe sich Rosen sofort mit Bayern Sportdirektor Hasan Salihamidzic in Verbindung gesetzt und darum gebeten, Sieb sofort wieder nach Hoffenheim zu schicken. Ohne Erfolg – der Medizincheck wurde am nächsten Tag dennoch durchgeführt.

Die Bayern-Verantwortlichen um Salihamidzic, die in jüngster Vergangenheit mit einigen Transfer- und Vertragsproblemen zu tun hatten, haben sich zu den Vorwürfen bisher nicht geäußert. (mh)

 
 

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