FC Bayern München: Großer Fan-Aufstand! Vergrault der FCB mit DIESER Aktion seine treusten Anhänger?

Die Fans des FC Bayern München sind mal wieder stinksauer auf den eigenen Verein.
Die Fans des FC Bayern München sind mal wieder stinksauer auf den eigenen Verein.
Foto: imago sportfotodienst

Für den FC Bayern München beginnt das Jahr 2020 gleich mit großem Fan-Ärger. Im Mittelpunkt stehen Katar, die USA, der Iran und ein Treffern der verärgerten FCB-Fanszene. Aber der Reihe nach.

Am Samstagmorgen flog der FC Bayern München zum mittlerweile zehnten Mal ins Winter-Trainingslager nach Katar. Jedes Mal wurde der deutsche Rekordmeister für die Wahl des Trainingslagers scharf kritisiert, weil das Emirat eine erschreckende Menschenrechts-Situation aufweist. Dieses Mal wird’s jedoch besonders brisant.

FC Bayern München im Kreuzfeuer der Kritik

Denn auch die amerikanische Nationalmannschaft hatte für Januar ein Trainingslager in Katar geplant. Doch wegen des eskalierenden Konflikts zwischen den USA und dem Iran sagte das US-Team die Reise nun ab. Katar und den Iran trennen schließlich nicht mal 200 Kilometer. Stattdessen veranstalten die Amerikaner ihr Trainingslager in Florida.

Viele Fans des FC Bayern München hätten sich von ihrem Herzensverein gewünscht, dass er sich genau wie das US-Team einen anderen Ort für das Winter-Trainingslager sucht.

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Der Winterfahrplan des FC Bayern München:

  • Trainingsauftakt: 4. Januar
  • Trainingslager: 4. – 10. Januar (Katar)
  • Testspiel: 11. Januar, 1. FC Nürnberg

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Stattdessen folgt der FCB erneut dem Ruf des großen Geldes und fliegt in den Wüstenstaat. Das sorgt beim eigenen Anhang für derart großen Unmut, dass die aktive Fanszene eine Veranstaltung zu dem Anliegen organisiert.

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Katar und die Menschenrechte

  • Homosexualität ist gesetzlich verboten.
  • Medien und Kunst werden streng zensiert.
  • Gotteslästerung zieht Haftstrafen nach sich.
  • Minderheiten werden diskriminiert.

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Veranstaltung der Bayern-Fans

Am 16. Januar lädt der Dachverband der aktiven Bayern-Fans in Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung und dem Kurt-Eisner-Verein im EineWeltHaus zur Veranstaltung mit dem Thema „Katar, Menschenrechte und der FC Bayern – Hand auf, Mund zu?“.

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„Tausende Arbeiter verloren in den letzten Jahren durch die widrigen Arbeitsbedingungen ihr Leben“, heißt es in einer Ankündigung für die Veranstaltung: „Im ersten Halbjahr 2019 kamen alleine aus Nepal 111 Gastarbeiter auf katarischem Boden zu Tode.“

Und weiter: „Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International und Human Rights Watch kritisieren wiederkehrend, dass grundlegende Menschenrechte nicht eingehalten werden. Nicht selten sehen sich die großteils aus Südostasien und Afrika stammenden Arbeiter sklavenähnlichen Bedingungen ausgesetzt.“

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Die Veranstalter wenden sich direkt an den FC Bayern München: „Auf Kritik an der Partnerschaft mit Katar ist von Seiten der Vorstände und des Präsidiums des FC Bayern immer wiederholt von einer 'verbesserten Situation der Arbeiter- und Menschenrechte' in Katar zu hören, dass man im Dialog sei und nur ein Dialog etwas zum Positiven verändern könne. Bis heute ist trotz mehrmaliger Versprechen des katarischen Regimes das für Arbeitnehmer einer Leibeigenschaft gleichende Kafala-System immer noch nicht abgeschafft.“

Die Veranstaltung findet am 16. Januar um 19 Uhr im EineWeltHaus in München statt. Mehr Infos findest du hier.

 
 

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