FC Bayern München: Rummenigge schockt Fans – mit DIESER Aussage: „Man müsste...“

FC Bayern München: Bayern-Boss Rummenigge hat ganz eigene Ideen, wie der Profifußball mit den Folgen der Corona-Krise umgehen sollte. (Symbolbild)
FC Bayern München: Bayern-Boss Rummenigge hat ganz eigene Ideen, wie der Profifußball mit den Folgen der Corona-Krise umgehen sollte. (Symbolbild)
Foto: imago images / foto2press

Die Corona-Krise stellt den Profifußball vor eine nie da gewesene wirtschaftliche Herausforderung. Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsboss des FC Bayern München, hat eine ganz klare Meinung dazu, wie man die deutschen Klubs vor finanziellen Engpässen bewahren könnte.

In einem Interview mit der „FAZ“ spricht der 64-Jährige über die Fortführung der Bundesliga-Saison – und macht einen Vorschlag, der nicht nur den Fans des FC Bayern München ein Dorn im Auge ist.

FC Bayern München: Rummenigge will Saison zu Ende spielen – „Egal wann“

Vor allem die fehlenden Einnahmen durch die TV-Übertragungen der Spiele machen dem Bayern-Chef Sorgen. 770 Millionen Euro würden den Vereinen im Falle eines Saisonabbruchs durch die Lappen gehen. Rummenigge macht deshalb TV-Partner Sky ein Angebot: Wenn der Pay-TV-Sender die April-Zahlungen an die Klubs dennoch leistet – auch ohne konkret zu wissen, wann der Ball wieder rollen wird – dann könnte die DFL in der kommenden Saison einen Rabatt für die TV-Rechte anbieten.

Ein Abbruch der aktuellen Spielzeit ist für Karl-Heinz Rummenigge kein Thema. „Wir müssen die Saison zu Ende spielen – egal wann“, fordert er. Unter den Aspekten von „Gesundheit und politischer Einschätzung“ müsse man sich laut Rummenigge auch mit der Möglichkeit auseinandersetzen, dass die aktuelle Saison erst im September zu Ende gespielt werden kann. Die nachfolgende Spielzeit 2020/21 würde dann erst im Winter beginnnen.

Dabei kritisiert der Vorstandsboss des FC Bayern München die Aussagen von UEFA-Präsident Aleksander Ceferin, der einen Abbruch der Europapokal-Wettbewerbe fordert, allerdings ohne Zeitfenster für eine Fortsetzung. „Das bringt Verunsicherung in den Fußballmarkt“, so Rummenigge.

Öffnet Rummenigge die Tür für Investoren?

Doch dann macht der Bayern-Chef eine Bemerkung, die den Traditionalisten unter den Fußballfans alles andere als schmecken wird. Da sich die Folgen der Corona-Krise im Sommer auch auf dem Transfermarkt zeigen werden, schlägt Rummenigge eine Lockerung der Financial-Fair-Play-Regeln vor: „Man müsste möglicherweise Investoren gestatten, dass sie frisches Geld in die Vereine bringen, um fürs Überleben der Klubs zu sorgen, damit sie Angestellte und Spieler zahlen könnten.“

Dass der Transfermarkt durch diese Maßnahme manipuliert wird und Spieler plötzlich für Schnäppchenpreise zu haben wären, will Rummenigge dabei aber unbedingt vermeiden.

Ein Türöffner für Investoren, formuliert vom Boss des Bundesliga-Rekordmeisters? Damit dürfte Rummenige bei einigen alteingesessenen Fans heftig anecken.

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Top-News aus dem Sport:

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Dass Teile der Fußball-Anhängerschaft nicht die größten Befürworter von Investoren sind, zeigte sich in den letzten Jahren mehr als deutlich bei den Protesten gegen Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp oder das Vereinsmodell von Champions-League Teilnehmer RB Leipzig.

Am Dienstag soll bei einer DFL-Mitgliederversammlung beraten werden, wie es mit der Bundesliga-Pause weitergehen soll. (at)

 
 

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