Ex-Liverpool-Profi packt aus: Fußballstars und ihr „Mädchen-Monopoly“ – das steckt dahinter

Jermaine Pennant und Ammi Grove waren jahrelang ein Paar.
Jermaine Pennant und Ammi Grove waren jahrelang ein Paar.
Foto: dpa / imago sportfotodienst

Liverpool. Jermaine Pennant schockt die Fußballwelt derzeit mit seiner Biographie.

In dem Buch „Bad Behaviour, Ugly Truths and the Beautiful Game“ beschreibt der ehemalige Premier-League-Star eben genau das: schlechtes Verhalten, schmutzige Wahrheiten und das schöne Spiel.

Jermaine Pennant schreibt über „Mädchen-Monopoly“

Der frühere Profi des FC Arsenal, FC Liverpool und weiterer englischer Erstligisten berichtet über all die hässlichen Marotten, denen überbezahlte Fußballprofis nachgehen sollen. Besondere Erwähnung findet dabei ein Spiel, das an Frauenverachtung seinesgleichen sucht.

Jermaine Pennant vergnügte sich bei diesem Spiel unter anderem mit Ashley Cole, der einst ebenfalls beim FC Arsenal sowie später beim FC Chelsea unter Vertrag gestanden hatte. Sie nannten das Spiel „Mädchen-Monopoly“.

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Die ekelerregenden Regeln: Wenn ein Spieler unter seinen Teamkollegen zum ersten Mal Sex mit einer Frau hatte, galt sie als sein „Eigentum“ – ähnlich wie es beim Brettspiel Monopoly der Fall ist, wenn ein Spieler eine bestimmte Straße als erster betritt. Schlief dann später ein Mitspieler mit der gleichen Frau, musste er dem „Eigentümer“ Miete abdrücken.

Spieler zahlten für „Badstraße“ oder „Schlossallee“

Besonders attraktive Frauen wurden von den Spielern als „Parkstraße“ oder „Schlossallee“ bezeichnet und kosteten bis zu 100 Pfund Miete (114 Euro). Schließlich sind diese beiden Straßen die wertvollsten bei der Original-Version des Spiels. Weniger attraktive Frauen waren für die Profis hingegen „Turmstraßen“ und „Badstraßen“ und kosteten 14 Pfund.

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Pennant: „Ich erinnere mich daran, dass einmal einer der Jungs zu mir kam und sagte: ‚Hier sind 14 Pfund.‘ Ich musste lachen und sagte nur: ‚Badstraße.‘“

England nach Enthüllungen schockiert

Auch Pennant selbst musste dann und wann blechen. „Plötzlich sagte einer der Spieler zu mir: ‚J., du schuldest mir ein bisschen Geld.‘ Ich fragte: ‚Warum?‘ Er antwortete: ‚Lucy – du schuldest mir 20 Pfund.‘“

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Die Enthüllungen des 35-Jährigen schlugen in England hohe Wellen. Die Engländer sind von Fußballern wie Paul Gascoigne oder Eric Cantona zwar viel gewohnt, doch die Ausführungen von Pennant machen selbst hartgesottene englische Fans sprachlos. (dhe)

 
 

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