Europa-Qualifikation: Rangnick mahnt Leipzig zur Seriosität

Ralf Rangnick signalisiert im Hinspiel von RB Leipzig gegen Universitatea Craiova seiner Mannschaft
Ralf Rangnick signalisiert im Hinspiel von RB Leipzig gegen Universitatea Craiova seiner Mannschaft
Foto: Getty

Leipzig. Klein, aber fein werde sein Kader sein, mit dem er zum Rückspiel in der Europa-League-Qualifikation gegen Universitatea Craiova am Donnerstag (18.30 Uhr) in die Wallachei fliegt, versprach am Tag der Abreise Ralf Rangnick. Und der Trainer des Fußball-Bundesligisten RB Leipzig lieferte den ersten Beweis für die Konsistenz seiner Ankündigung gleich mit. 14 Feldspieler nimmt er an Bord, dazu zwei Torhüter, um das 3:1 aus dem Hinspiel über den rumänischen Pokalsieger zu verteidigen. Das ist klein.

Ob auch fein, wird sich heute zeigen. „Wenn wir das Spiel seriös bestreiten“, sagte Rangnick, „haben wir das Selbstbewusstsein zu sagen, dass wir dort gewinnen.“ Niemand geht ernsthaft davon aus, dass die Qualifikation für die Playoffs, die Leipzig im Erfolgsfall gegen Luhansk oder Braga bestreiten muss, schiefgeht, auch wenn Nationalstürmer Timo Werner wegen Rückenproblemen passen muss.

Werner spricht über seine Zukunft

Werner sorgte bei den Leipziger Verantwortlichen am Mittwoch für ein Strahlen im Gesicht: Trotz des Interesses von Weltklubs wie Real Madrid und dem FC Bayern deutete der 22-Jährige nun, seine sportliche Zukunft weiterhin in Leipzig zu sehen. Ein entscheidender Faktor dafür scheint Julian Nagelsmann zu sein, der in der nächsten Saison aus Hoffenheim als Trainer zu den Bullen kommt. Mit dessen Verpflichtung „hat der Klub ein Ausrufezeichen gesetzt“, so Werner in der Sport-Bild. „Mein Vertrag bei RB läuft ohnehin noch bis 2020, also werde ich auf jeden Fall mindestens ein Jahr unter ihm spielen.“ Sogar eine Verlängerung des Kontrakts ist nicht ausgeschlossen und könnte bald erfolgen.

 
 

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