Gina-Lisa und Boateng? DFB-Spieler haben Recht auf Freizeit

Nationalspieler Jerome Boateng soll vor dem Abflug nach Polen mit Model Gina-Lisa Lohfink in einem Hotelzimmer verschwunden sein.
Nationalspieler Jerome Boateng soll vor dem Abflug nach Polen mit Model Gina-Lisa Lohfink in einem Hotelzimmer verschwunden sein.
Foto: Axel Schmidt/dapd
Der Nationalspieler Jerome Boateng ist laut Medienberichten am späten Samstag mit der ehemaligen "Germany's next Topmodel"-Kandidatin Gina-Lisa Lohfink in einem Berliner Hotel gesichtet worden und anschließend angeblich gemeinsam mit ihr in einem Zimmer verschwunden. Was in dem Hotelzimmer zwischen dem Nationalspieler und der Blondine passiert ist, weiß keiner. Es bleibt die Frage: Was bedeutet dieser Ausflug so kurz vor dem EM-Auftakt? Ein Kommentar von Frank Lamers.

Essen.. Es ist zwar wahrscheinlicher, dass eine Combo von Eisdielenbesitzern aus San Marino bei der EM den Titel gewinnen wird, als dass Jerome Boateng mit Gina-Lisa Lohfink angebändelt hat. Aber einfach einmal angenommen, es sei geschehen, der Nationalspieler und die Kurvenreiche aus dem Prominenten-Souterrain wären einander in einem Berliner Hotel nicht nur begegnet, sie wären tatsächlich gemeinsam im Zimmer verschwunden. Was dann?

Zur Faktenlage. Die „Bild“ hat Fotos veröffentlicht, auf denen Boateng und Lohfink zu sehen sind. Aussagewert: Nun, vielleicht wollte die gebürtige Seligenstädterin in aller Unschuld die Gunst der Stunde nutzen und um ein Autogramm bitten. Weiter. Irgendjemand soll behauptet haben, die Beiden hätten mitten in der Nacht die Türe hinter sich geschlossen. Aussagewert: Nun, es gibt Typen, die behaupten, sie hätten den regen Flugverkehr von Untertassen beobachtet, und denen wird auch nicht unter allen Umständen Glauben geschenkt.

Aber, was wäre, wenn trotzdem? Antwort: gar nichts. Der Samstag war ein freier Tag für Boateng. Und selbst bei Nationalspielern handelt es sich um freie Menschen. Es handelt sich sogar um sehr junge freie Menschen, die bereits eine lange Saison hinter sich haben. Und diesen sehr jungen freien Menschen werden in diesem Sommer über einen weiteren Zeitraum von bis zu zwei Monaten hinweg zwar Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung angeboten. Sie entbehren allerdings dennoch einiges. Deshalb: Neben Tischtennis würde ihnen sicher ein bisschen Respekt helfen.

 
 

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