EM 2021: Sorge vor Ausschreitungen bei Deutschland-Spiel – berüchtigte Gruppe versetzt die Polizei in Alarmbereitschaft

Das sind die elf EM-Stadien

Das sind die elf EM-Stadien

Die Europameisterschaft 2021 wird in elf verschiedenen Ländern und elf verschiedenen Städten ausgetragen. Wir stellen Dir alle Austragungsorte vor.

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München. Die Vorfreude auf das letzte Gruppenspiel der Deutschen bei der EM 2021 ist groß. Immer größer wird jedoch auch die Sorge im Hinblick auf den Gegner Ungarn.

Jedoch ist es nicht die Spielstärke der Ungarn bei der EM 2021, die für Bedenken sorgt.

EM 2021: Ungarische Hooligans auf dem Vormarsch

Im Vorfeld rückte das Fußballerische immer mehr in den Hintergrund. Die Debatte um das Regenbogenverbot der UEFA schlug insbesondere in Deutschland eine große Welle. Viele Bundesligisten solidarisierten sich mit der LGTBIQ-Szene und setzten selbst ein Zeichen.

Jetzt wird befürchtet, dass der angekündigte Ansturm der ungarischen Hooligans für Ausschreitungen sorgen könnte. Die „Carpathian Brigade“ machte bereits gegen Frankreich und Portugal mit rassistischen Sprechchören auf sich aufmerksam. Kilian Mbappé musste beispielsweise Affengeräusche über sich ergehen lassen.

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Auch vor gewaltbereiten Ausschreitungen schreckte die berüchtigte Gruppierung in der Vergangenheit nicht zurück.

Deutschland – Ungarn: Polizei in Alarmbereitschaft

Die Münchener Polizei erwartet 2.000 Fans und unter ihnen 200 der ungarischen Hooligans. 1.500 einsatzbereite Polizisten entgegenstellen und so für die Sicherheit sorgen.

Aktivisten wollen dagegen die Fans mit 10.000 Fähnchen in Regenbogenfarben versorgen und damit für Vielfalt im Fußball ein klares Zeichen setzen.

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban sagte seinen geplanten Besuch in der Münchener Allianz Arena bereits ab. (cg)