EM 2020: Auslosung der Qualifikation bringt Wiedersehen mit den Niederlanden – machbare Gruppe für Löw-Elf

Wird die Auslosung für die Qualifikation zur EM 2020 mit Spannung verfolgen: Joachim Löw.
Wird die Auslosung für die Qualifikation zur EM 2020 mit Spannung verfolgen: Joachim Löw.
Foto: dpa

Dublin. Die Hammergruppe ist es nicht geworden, aber trotzdem bringt die Auslosung für Quali-Gruppen für die EM 2020 eine attraktive Gruppe für Deutschland.

Dabei kommt es zum Klassiker in der Qualifikation zur EM 2020: Deutschland trifft auf die Niederlande. Dazu kommt Nordirland, Estland und Weißrussland in Gruppe C.

EM 2020: Auslosung für Quali bringt machbare deutsche Gruppe

Die Quali-Spiele für die EM 2020 starten im März bis November 2019.

„Die Gruppe ist normal schwierig, würde ich sagen. Die Niederlande und Deutschland sind die Favoriten - es sollte für beide reichen", äußerte sich Jogi Löw nach der Auslosung. Ähnlich sah es DFB-Präsident Reinhard Grindel: „Die Niederlande sind sicher der Prüfstein. Aber angesichts dieser Gruppe muss man sich qualifizieren."

Niederlande-Coach nicht glücklich

Bondscoach Ronald Koeman hatte die Deutschen "nicht erwartet": „Ich bin nicht glücklich. Aber die Deutschen sind sicher auch nicht glücklich. Es wird ein harter Kampf."

>>> Die deutsche Gruppe im Porträt <<<

Das sind die Gruppen:

  • Gruppe A: England, Tschechien, Bulgarien, Montenegro, Kosovo
  • Gruppe B: Portugal, Ukraine, Serbien, Litauen, Luxemburg
  • Gruppe C: Niederlande, Deutschland, Nordirland, Estland, Weißrussland
  • Gruppe D: Schweiz, Dänemark, Irland, Georgien, Gibraltar
  • Gruppe E: Kroatien, Wales, Slowakei, Ungarn, Aserbaidschan
  • Gruppe F: Spanien, Schweden, Norwegen, Rumänien, Färöer, Malta
  • Gruppe G: Polen, Österreich, Israel, Slowenien, Mazedonien, Lettland
  • Gruppe H: Frankreich, Island, Türkei, Albanien, Moldawien, Andorra
  • Gruppe I: Belgien, Russland, Schottland, Zypern, Kasachstan, San Marino
  • Gruppe J: Italien, Bosnien-Herzegowina, Finnland, Griechenland, Armenien, Liechtenstein

+++ Die Auslosung zum Nachlesen im Ticker +++

14.30 Uhr: „Es gibt zwei wichtige Themen: Die Qualifikation schaffen und den jungen Spielern Raum geben. Sie sollen sich weiterentwickeln und sie sollen Verantwortung übertragen bekommen“, nennt Jogi Löw die Ziele für das kommenden Jahr.

Zugleiche warnte er nach der Auslosung vor zu viel Rotation: „Aber wir dürfen nicht den Fehler machen, ständig neue Spieler zu bringen. Die Mannschaft muss sich einspielen, dennoch bleibt die Tür natürlich offen."

12.50 Uhr: Das war die Auslosung aus Dublin. Die wohl schwerste Gruppe dürfte die Gruppe F sein. Neben Spanien dürften sich Schweden, Norwegen und Rumänien Hoffnungen auf die EM-Quali machen.

12.43 Uhr: Die deutsche Gruppe ist damit durch, die Auslosung ist aber noch nicht durch.

12.41 Uhr: Wer kommt aus Topf 5? Es ist Weißrussland. Ein Freundschaftsspiel 2008 endete 2:2. Der unangenehmste Gegner aus Topf 5.

12.40 Uhr: Estland kommt aus Topf 4 in die deutsche Gruppe. Machbar.

12.36 Uhr: Zunächst sah es so aus, als wäre Irland der deutsche Gegner. Doch damit wären drei Austragungsländer in einer Gruppe gewesen - und das geht nach den Losungsregularien nicht. Deshalb wandert Irland eine Gruppe weiter, Deutschland darf sich über Nordirland freuen. „Will Griggs on fire“, dürfte da den Fans in den Sinn kommen.

12.33 Uhr: Nordirland ist aus Topf 3 in die deutsche Gruppe dazugekommen. Ein machbarer, aber für die Fans attraktiver Gegner.

12.30 Uhr: Weltmeister Frankreich trifft auf Island, die bei der letzten EM für Furore sorgten.

12.29 Uhr: Deutschland trifft auf die Niederlande. Ein Wiedersehen aus der Nations League.

12.27 Uhr: Jetzt wird es spannend. Topf 2 folgt. Als erstes kommt Tschechien in die England-Gruppe.

12.25 Uhr: Die Teams aus Topf 1 werden jetzt zugeordnet.

12.23 Uhr: Es geht los. Titelverteidiger Portugal wird als erstes gezogen. Es folgen die Niederlande.

12.22 Uhr: Reinhard Grindel würde sich Frankreich, Zypern und den Kosovo wünschen.

12.15 Uhr: Die irischen Legenden Ronnie Whelan (liverpool) und Robbie Keane werden bei der Auslosung von Victor Baia und Nuno Gomes vom aktuellen Europameister aus Portugal unterstützt.

12.10. Uhr: Jetzt werden die Austragungsorte vorgestellt. München trägt drei Vorrundenspiele und ein Viertelfinale aus. Die weiteren Austragungsorte: Bilbao (Spanien), Dublin (Irland), Glasgow (Schottland), Rom (Italien), Kopenhagen (Dänemark), London (England), Budapest (Ungarn), Bukarest (Rumänien), St. Petersburg (Russland) und Baku (Aserbaidschan). Die Halbfinals und das Finale finden in London statt.

12.08 Uhr: Zur Einstimmung gibt es in Dublin gerade Bilder und Emotionen der letzten EM 2016 in Frankreich, als Portugal den Titel holte. Deutschland war gegen Frankreich im Halbfinale ausgeschieden.

12.06 Uhr: Die DFB-Delegation in Dublin führt DFB-Präsident Reinhard Grindel, auch UEFA-Vizepräsident und Mitglied im UEFA-Exekutivkomitee, an. Begleitet wird er von Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius und der Sportlichen Leitung um Bundestrainer Joachim Löw und Oliver Bierhoff, Direktor Nationalmannschaften und Akademie.

11.59 Uhr: Gute Nachricht vorab für Deutschland. Das DFB-Team muss sich als Gastgeber der Fußball-EM 2024 nicht für das Heimturnier qualifizieren. Die Entscheidung für ein automatisches Startrecht bestätigte die UEFA am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur in Dublin. „Dieser Prozess wurde so beschlossen“, sagte Turnier-Chefplaner Lance Kelly.

Unmittelbar nach dem Turnierzuschlag im September hatte die UEFA eine Zusicherung für einen garantierten Startplatz noch nicht geben wollen. Formal muss die Entscheidung noch vom Exekutivkomitee der UEFA bestätigt werden.

11.47 Uhr: Eine mögliche Hammergruppe, die Deutschland droht. Weltmeister Frankreich (Topf 1), Serbien (Topf 3), Griechenland (Topf 4), Luxemburg (Topf 5) und Lettland (Topf 6)

11.29 Uhr: Lustig wird es, wenn dann die Auslosung der EM-Gruppen anstehen. Denn da droht eine eine zweite Auslosung. Denn auch eine zweite Auslosung ist nicht ausgeschlossen.

Erst im Frühjahr 2020 werden über die Play-offs der Nations League die ­restlichen vier Teilnehmer ermittelt. Da hierfür noch werden und für das Turnier ähnliche Konstel­lationen wie für die Quali gelten, ist auch ein zweites Kugel-Ziehen nicht ausgeschlossen.

11.24 Uhr: Doch dann wird es kompliziert: Da die EM 2020 in zwölf Ländern ausgetragen wird, sind nicht wie sonst die Austrageländer automatisch qualifiziert. Damit es aber trotzdem möglichst viele von ihnen schaffen, dürfen maximal zwei von ihnen in einer Quali-Gruppe sein. Auch das Wetter spielt eine Rolle, klingt verrückt, ist aber so. Den die UEFA hat zehn Länder mit erhöhtem Wetterrisiko auserkoren.

In Finnland, Island und auf den Färöer-Inseln sind Heimspiele im März und November untersagt. Auch die politischen Spannungen müssen berücksichtigt werden. Gibraltar gegen Spanien, Bosnien-Herzegowina gegen Kosovo sind etwa ausgeschlossen.

11.18 Uhr: Die Auslosung wird so kompliziert wie nie zu vor. Es gibt sechs Töpfe, aus denen fünf Fünfer- und fünf Sechsergruppen gezogen werden. Gespielt wird von März bis November 2019. Der Erste und Zweite qualifizieren sich - also 20 Länder. Die restlichen vier Startplätze werden durch die Nations League, die in der normalen Quali ausgeschieden waren.

2.12.18, 10.07 Uhr: Die gute Nachricht für die DFB-Elf. Auch die Gruppenzweiten qualifizieren sich für die EM 2020. Also selbst falls ein Hammer-Los aus Topf eins droht - etwa Frankreich, Spanien oder Belgien - könnte sich die Löw-Truppe als Zweiter qualifizieren.

1.12., 21.17 Uhr: Die EM 2020 findet erstmals in zwölf Ländern statt. Grund ist der 60. Geburtstag der Europameisterschaft.

30.11, 23.22 Uhr:

Herzlich Willkommen zu unserem Ticker! Am Sonntag werden wir erfahren, gegen wen Deutschland in der Qualifikation für die EM 2020 spielen muss.

Wenn du die Auslosung zur EM-2020-Qualifikation lieber im Stream verfolgen möchtest, bekommst du hier alle nötigen Infos

EM 2020: Das sind die Lostöpfe für die Qualifikation

  • Uefa Nations League Topf: England, Schweiz, Niederlande, Portugal
  • Topf 1: Frankreich, Spanien, Italien, Belgien, Kroatien, Polen
  • Topf 2: Island, Bosnien-Herzegowina, Deutschland, Ukraine, Russland, Dänemark, Wales, Österreich, Schweden, Tschechien
  • Topf 3: Türkei, Irland, Slowakei, Nordirland, Serbien, Norwegen, Finnland, Schottland, Bulgarien, Israel
  • Topf 4: Ungarn, Rumänien, Albanien, Griechenland, Zypern, Montenegro, Estland, Slowenien, Litauen, Georgien
  • Topf 5: Kosovo, Weißrussland, Mazedonien, Luxemburg, Aserbaidschan, Armenien, Kasachstan, Moldau, Gibraltar, Färöer
  • Topf 6: Lettland, Liechtenstein, Andorra, Malta, San Marino

So hat Deutschland bei den vergangenen Europameisterschaften abgeschnitten:

  • EM 2016: Halbfinale
  • EM 2012: Halbfinale
  • EM 2008: Finale
  • EM 2004: Aus in der Vorrunde
  • EM 2000: Aus in der Vorrunde
  • EM 1996: Sieg
  • EM 1992: Finale
  • EM 1988: Halbfinale
  • EM 1984: Aus in der Vorrunde
  • EM 1980: Sieg
  • EM 1976: Finale
  • EM 1972: Sieg
 
 

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