Doppelpass (Sport 1): Zuschauer sind fassungslos, weil Marcel Reif ernsthaft DAS sagt – „Kotzt einen an“

Marcel Reif sorgte im Doppelpass bei Sport 1 für Aufsehen.
Marcel Reif sorgte im Doppelpass bei Sport 1 für Aufsehen.
Foto: imago images/Michael Weber

Bei Sport 1 im Doppelpass ging es am Sonntagmorgen mal wieder hoch her! Die Spuckattacke von Marcus Thuram erhitzte die Gemüter.

Experte Marcel Reif redete sich im Doppelpass plötzlich völlig in Rage, sorgte aber mit einer Äußerung erneut für eine Diskussion rund um das Thema Rassismus. Auch Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hatte daran seinen Anteil.

Doppelpass (Sport 1): Reif geht hart mit Thuram ins Gericht

Die Spuckattacke Thurams erhitzt weiterhin die Gemüter. Beim Spiel zwischen Gladbach und Hoffenheim hatte er seinem Gegenspieler aus kürzester Distanz ins Gesicht gespuckt und war anschließend mit Rot vom Feld geflogen.

Eine Szene, die Marcel Reif in Rage bringt. „Das ist so abartig. Ich würde den ungern noch mal irgendwo sehen. Die Sperre kann nicht lang genug sein“, donnerte der einstige Kommentator drauf los und ließ sich auch von der Entschuldigung des Spielers auf Twitter nicht beirren.

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Die Gäste im Doppelpass:

  • Karl-Heinz Rummenigge
  • Marcel Reif
  • Alfred Draxler
  • Heiko Ostendorp

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„Da wird mir noch mal schlecht“, erklärte Reif. Aus seiner Sicht hätte sich Thuram direkt nach dem Spiel im Fernsehen entschuldigen sollen, damit dies glaubhaft gewesen wäre. Auch die übrigen Gäste waren sich einig, dass eine lange Sperre für den Franzosen verhängt werden müsse.

Erneute Rassismus-Debatte

Doch dann driftete die Runde erneut in eine Rassismus-Diskussion ab, die im Netz für Wirbel sorgte. Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge stieß diese an: „Ich habe mich gefragt, was passiert wäre, wenn es umgekehrt passiert wäre: Wenn der Posch den Thuram angespuckt hätte, dann hätten wir wieder eine Rassismus-Debatte gehabt“, meinte Rummenigge im Doppelpass.

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Für Reif Grund genug nachzulegen. „Die Schnappatmung nach der Geschichte in Paris hat sich ja jetzt beruhigt“, erklärte der 71-Jährige. Beim Spiel zwischen Paris St. Germain und Basaksehir Istanbul war es nach rassistischen Äußerungen des vierten Offiziellen in Richtung eines Betreuers zum Spielabbruch gekommen.

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Der Sport-1-Experte stellte klar, dass die Äußerungen aus seiner Sicht nicht schlimm gewesen sein. Aus der Runde ging darauf niemand ein. Das sorgte besonders auf Twitter für wütende Reaktionen. „Es kotzt einen einfach nur an und es ist auf so vielen Ebenen falsch“, schreibt ein User.

„So ein ekelhafter Versuch, Rassismus zu verharmlosen“, urteilte ein anderer, während ein Dritter lediglich schrieb: „Unglaublich.“ Bereits vor einigen Wochen hatte Steffen Freund mit seinen Aussagen für einen Rassismus-Skandal im Doppelpass gesorgt >>>

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Sperre für Thuram bekannt gegeben

Im Fall Thuram gibt es mittlerweile ein Urteil. Der Spieler von Borussia Mönchengladbach wird für fünf Pflichtspiele gesperrt und fehlt den Fohlen damit bis zum Rückrundenstart. Zudem muss Marcus Thuram 40.000 Euro Strafe zahlen.

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Intern hatten die Gladbacher ihn zuvor bereits mit einer Strafe von einem Monatsgehalt belegt. Dieses soll für einen guten Zweck gespendet werden. Dem Vernehmen nach, soll Thuram dies weitere 150.000 Euro kosten.

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Gladbach im DFB-Pokal souverän

Sein erstes Spiel musste Marcus Thuram im DFB-Pokal nun bereits zuschauen. In seiner Abwesenheit machten es die Kollegen allerdings souverän. Borussia Mönchengladbach siegte mit 5:0 gegen den SV Elversberg. (mh)

 
 

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