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Doppelpass (Sport 1): Experte sieht schwarz – DARUM hat der BVB keine Chance auf den Titel

Doppelpass: Das ist der Kult-Talk auf Sport1

Seit 1995 gehört er fest zum Bundesliga-Wochenende: der Doppelpass.

Das Spitzenspiel des 11. Bundesliga-Spieltags zwischen RB Leipzig und dem BVB war am Sonntag auch ein Thema im Doppelpass (Sport 1).

Die Leipziger entschieden die Partie mit 2:1 für sich und ließen dem BVB über weite Strecken kaum eine Chance. Nach der schwachen Leistung in Leipzig sieht ein Experte im Doppelpass auf Sport 1 schwarz für die Dortmunder im Kampf um die Meisterschaft.

Doppelpass (Sport 1): Experte sieht schwarz für den BVB

Es war eine bittere Pleite, die der BVB in Leipzig kassierte. Die Niederlage wollte keiner der Protagonisten beschönigen. Vor allem Marco Reus fand nach der Partie deutliche Worte.

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Die Doppelpass-Gäste am 7. November:

  • Markus Krösche, Sportvorstand Eintracht Frankfurt
  • Almuth Schult, ehemalige Fußballerin
  • Stefan Effenberg, Sport1-Experte
  • Guido Schäfer, Leipziger Volkszeitung
  • Christopher Michel, Sport1-Reporter
  • Lars Vollmering, Journalist und Buchautor

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„Wir haben es nicht geschafft, auf Augenhöhe zu sein. In der Aggressivität, in der Spieleröffnung. Im Gesamten war das zu wenig“, schimpfte der 32-Jährige am Sky-Mikrofon.

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Das ist der Doppelpass

  • Am 3. September 1995 war der Doppelpass erstmals auf Sendung
  • Von 1995 bis 2004 moderierte Rudi Brückner die Show
  • 2004 übernahm schließlich Jörg Wontorra, der 2015 seinen Abschied bekannt gab
  • 2015 übernahm Thomas Helmer, der vorher mehrere Jahre als Experte gedient hatte
  • Der aktuelle Moderator ist Florian König
  • Jeden Sonntag diskutiert eine Runde aus Experten den Bundesliga-Spieltag
  • Die Experten sind Journalisten, Vereinsvertreter oder auch ehemalige Fußballer

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Zwar beträgt der Rückstand auf Spitzenreiter FC Bayern in der Tabelle nur vier Punkte, doch aus diesen vier können mehr werden, wenn der BVB weiterhin solche schwachen Leistungen abrufen sollte. Dabei sieht Doppelpass-Experte Stefan Effenberg vor allem einen Grund, warum die Schwarz-Gelben wohl nicht Meister werden. „Man muss sagen, dass der BVB ohne Haaland keine Chance hat, um den Titel mitzuspielen“, urteilte der 53-Jährige. Neben Haaland fallen aktuell zudem Guerreiro, Schulz, Can, Dahoud, Reyna und Wolf aus.

Doppelpass (Sport1): Experte: „Für mich ist das unerklärlich“

Wenn der BVB so spielt wie gegen Leipzig, wird das nichts mit dem Titel, ist sich Effenberg sicher. „Du hoffst natürlich, dass die Langzeitverletzen zurückkehren. Das ist schon eine hohe Qualität, die da fehlt. Haaland ist natürlich ein Spieler, der enorm wichtig ist für das Dortmunder Spiel. Das kann man nicht wegdiskutieren. Wenn mal bei Bayern München ein Lewandowski ausfällt, dann hast du zumindest noch ein Backup, den sehe ich bei Dortmund zum Beispiel überhaupt nicht.“ Wann Haaland zurückkehrt, ist noch unklar. Der Norweger ist aktuell in der Reha und arbeitet an seinem Comeback.

Das schlechte Spiel von Dortmund kam auch für den Experten überraschend. „Ich glaube schon, dass der BVB taktische Fehler gemacht hat. Sie haben ja mit der Fünferkette angefangen, haben dann umgestellt auf die Viererkette. Da hat es bisschen besser funktioniert. Aber sie waren schlichtweg nicht im Spiel drin und haben unfassbare Fehler gemacht. Das wird natürlich gegen eine gute Mannschaft wie Leipzig bestraft“, so Effenberg.

Der Experte führte fort: „Für mich ist das auch unerklärlich, weil ich sie in der letzten Zeit stabil gesehen habe. Aber sie habe nicht das abgerufen, was sie können.“

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Es war schon die zweite Niederlage in Folge für den BVB, nach dem 1:3 gegen Ajax Amsterdam in der Champions League unter der Woche. Da kommt die Länderspielpause wohl zu einem guten Zeitpunkt, um diese Niederlagen zu analysieren und die Fehler künftig zu vermeiden. (oa)