Schock im DFB-Pokal: Ordner flieht vor Leuchtfackeln – und macht alles noch schlimmer

DFB-Pokal: Feuer vor dem Block des FSV Mainz 05.
DFB-Pokal: Feuer vor dem Block des FSV Mainz 05.
Foto: imago images / Jan Huebner

Kaiserslautern. Chaoten im Fanblock des FSV Mainz 05 und eine unbedachte Aktion eines Ordners haben im DFB-Pokal für schlimme Szenen gesorgt.

Beim Erstrunden-Duell zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und den Mainzern hatten FSV-Anhänger nicht nur Pyrotechnik gezündet, sondern mehrere bengalischen Fackeln kurz vor Anpfiff sogar auf den Platz geworfen.

DFB-Pokal: Mainzer Fan-Chaoten werfen Leuchtfackeln auf den Rasen

Das Spiel im DFB-Pokal wurde für mehrere Minuten unterbrochen. Aus Angst, von den gefährlichen Leuchtfackeln getroffen zu werden, zogen sich die Ordner vor der Tribüne zurück.

Was niemand bemerkte: Einer der Ordner kickte dabei ein brennendes Bengalo unter eine große Zaunfahne der Mainzer. Wenige Momente später fing das riesige Banner mit der Aufschrift „Q-Block Power“ Feuer.

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Fans und Feuerwehrleute reagierten blitzschnell und bekämpften den Brand am Zaun. Das Banner war jedoch nicht mehr zu retten. Viel schlimmer noch: Vier Menschen im Gästeblock trugen Verletzungen davon.

Vier Verletzte und Tumulte im Stadion-Innenraum

Nach dem Abpfiff des Erstrunden-Duells im DFB-Pokal wenige Minuten später waren auch FSV-Anhänger von der Tribüne in den Stadion-Innenraum gesprungen und hatten den Ordnungsdienst attackiert.

Ob dies aus Frust über die Pokal-Blamage (der Bundesligist unterlag Drittligist FCK 0:2) oder wegen des Feuers geschah, ist nicht geklärt.

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„Wir werden die Leute in Regress nehmen, wenn sie ermittelt werden“, kündigte Mainz-Präsident Stefan Hofmann an. FSV-Kapitän Danny Latza verurteilte die Pyro-Chaoten scharf: „Das gehört nicht zum Fußball. Da hätte noch viel mehr passieren können.“ Auch Trainer Sandro Schwarz fand klare Worte: „Pyrotechnik braucht kein Mensch. Das hat da nichts zu suchen.“

 
 

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