SC Freiburg – RB Leipzig: Minutenlange Stille im Stadion – medizinischer Notfall nach Abpfiff

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Die Entscheidung im Finale um den DFB-Pokal ist gefallen! Am Samstagabend hieß es in Berlin SC Freiburg – RB Leipzig. In einem packenden Spiel setzte sich RB in Unterzahl gegen Freiburg im Elfmeterschießen durch.

Für RB war es der erste Erfolg in einem DFB-Pokal-Finale. Bei den Freiburgern wurden Christian Günther und Ermedin Demirović zu den tragischen Helden. Sie verschossen ihre Elfmeter.

DFB-Pokal | SC Freiburg – RB Leipzig live

SC Freiburg gegen RB Leipzig sorgte nach Abpfiff für einen traurigen Zwischenfall. Ein medizinischer Notfall sorgt für minutenlange Stille im Stadion. Hier kannst du den Pokalabend noch mal nachlesen.

+++ Live-Ticker aktualisieren +++

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+++ DFB-Pokal-Finale: Fans planen irre Aktion – „Man kann es nicht oft genug sagen“ +++

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SC Freiburg – RB Leipzig 3:5 n.E. (1:0)

Tore: 1:0 Eggestein (19'), 1:1 Nkunku (76')

Sonstiges: Rote Karte Halstenberg (57')

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Elfmeterschießen:

  • Nkunku trifft für Leipzig.
  • Petersen trifft für Freiburg.
  • Orban trifft für Leipzig.
  • Günter verschießt.
  • Olmo trifft für Leipzig.
  • K. Schlotterbeck trifft für Freiburg.
  • Henrichs trifft für Leipzig.
  • Demirovic verschießt.

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Die Aufstellungen:

Freiburg: Flekken - Gulde (106' K. Schlotterbeck), Lienhart, N. Schlotterbeck - Kübler (86' Schmidt), M. Eggestein (86' Haberer), Höfler, Günter - Sallai (79' Demirovic), Grifo - Höler (79' Petersen)

Leipzig: Gulacsi - Klostermann, Orban, Simakan (113' Gvardiol) - Henrichs, Laimer (99' Adams), Kampl (69' Olmo), Halstenberg - Forsberg (61' Szoboszlai), Nkunku - Silva (61' Mukiele)

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Nach Abpfiff: Die Stimmung bei der Ehrung ist natürlich weiter gedämpft. Die Freiburger holen sich ihre Medaillen. Dann kommen die Leipziger aufs Podest zu einigen Pfiffen aus dem Freiburg-Block.

Nach Abpfiff: Die Siegerehrung wird nun doch noch durchgeführt. Leipzig holt sich den Pokal ab. Doch das ist an diesem Abend nur noch Nebensache.

Nach Abpfiff: Die erlösende Nachricht nun auch vom Stadionsprecher. Der Patient befindet sich in einem stabilen Zustand und wird zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Ein Dank geht auch an alle Rettungskräfte, die Schlimmeres verhindert haben.

Nach Abpfiff: Die Zuschauer sorgen für einen Gänsehautmoment: Die anwesenden Fans erhellen das weite Rund mit den Lichtern ihrer Handykameras. Eine symbolische Botschaft.

Nach Abpfiff: Nach Informationen der ARD ist der Fotograf stabil. Der Vorfall scheint gut ausgegangen zu sein.

Nach Abpfiff: Unter dem Applaus der Anwesenden wird der Patient in den Krankwagen gebracht.

Nach Abpfiff: Ein Krankenwagen kommt auf das Feld gefahren. Es sind bange Minuten im Olympiastadion.

Nach Abpfiff: Das wurde nun auch vom Stadionsprecher bestätigt. Nach Informationen des DFB handelt es sich um einen Fotografen, der behandelt wird.

Nach Abpfiff: Stille im Stadion. Offenbar gibt es einen medizinischen Notfall. Die Pokal-Übergabe verzögert sich.

Nach Abpfiff: Chistian Streich bekommt Standing-Ovation aus der Freiburger Kurve. „Christian Streich, du bist der beste Mann“, hallt es durch das Stadion. Eine Liebeserklärung trotz der Niederlage.

Elfmeterschießen: Es ist vorbei! Leipzig gewinnt tatsächlich den DFB-Pokal. Für Freiburg verschießen Günter (drüber) und Demirovic (Latte). Leipzig ist im dritten Finale am Ziel angekommen.

120' Ein großer Kampf der Leipziger, die sich in Unterzahl tatsächlich zurück und ins Elfmeterschießen kämpfen. Das Drama erreicht seinen Höhepunkt.

119' Ecke! Stegemann sieht es sich selbst an und bleibt bei seiner Entscheidung.

118' Kampl, seinerseits auf der Leipziger Bank, sieht Gelb-Rot. Sieht man auch nicht alle Tage.

117' Strittige Situation auf der anderen Seite. Höfler trifft Olmo im Strafraum. Stegemann entscheidet zunächst auf Ecke und weckt damit naturgemäß Diskussionen. Der VAR prüft ...

115' Lattenkracher von Haberer! Zunächst versucht es Günter aus der Distanz, wird aber geblockt. Sein Kollege nimmt den Abpraller direkt und verpasst den möglichen Siegtreffer um wenige Zentimeter.

114' Gefahr vor dem Freiburger Tor durch einen Freistoß von Szoboszlai. Flekken ist aber auf dem Posten und fischt den Schuss aus dem Winkel.

106' Streich geht in Richtung Freiburger Kurve und explodiert förmlich. Er fordert die Unterstützung der Anhänger und wird mit lautstarken Rufen bedacht. Stegemann pfeift wieder an.

105' Gleich darauf folgt die nächste und definitiv letzte Spielpause. Geht es ins Elfmeterschießen?

104' Das muss die Führung für Freiburg sein. Über Umwege kommt der Ball zu Haberer, der vom Strafraum abzieht. Gulasci wehrt den Schuss mit den Fingerspitzen an den Pfosten. Von dort prallt der Ball zu Demirovic, der das freie Tor vor sich hat – die Kugel aber in den Berliner Nachthimmel befördert.

98' Keiner will den entscheidenden Fehler machen. Beide Teams spielen mit Bedacht. Bei Freiburg lagder Torschrei in einer Situation auf den Lippen: Doch ein Versuch landete am Pfosten.

91' Teil drei des Finales hat begonnen.

90'+4 Verlängerung in Berlin, weil sich am Ende Freiburg über die Zeit rettet. Die Unterzahl hat bei RB enorme Kräfte freigesetzt. In der Schlussphase waren sie das bestimmende Team. 30 Minuten Nachschlag.

90' Vier Minuten gibt es oben drauf – mindestens.

85' Nächste Chance RB! Olmo schießt im Fallen aus elf Metern. Der Ball rauscht am Pfosten vorbei.

82' Beinahe dreht Leipzig die Partie! Nach einem Freistoß fehlt bei Freiburg die Absprache. Gleich drei Abschlüsse muss der SC abwehren. Ein Stürmerfoul bringt Entlastung.

79' Streich reagiert, bringt zwei Offensivkräfte. Er will die Partie jetzt entscheiden.

76' Tooooooor für Leipzig!

Und dann passiert es doch! Einen langen Ball köpft Orban per Bogenlampe über alle Freiburger hinweg. Am langen Pfosten wartet Nkunku, der den Ball über die Linie grätscht.

76' Tedesco verzweifelt an der Seitenlinie. Man hat das Gefühl, der Coach würde am liebsten auf den Platz stürmen und den Titel selbst noch holen.

67' Leipzig ist wie erstarrt. Die Mannschaft von Domenico Tedesco wirkt nicht so, als habe man einen Plan für die letzten knapp 25 Minuten.

59' Bittere Kiste für RB Leipzig. Das wird jetzt ein dickes Brett zu bohren. Wieder kontert Freiburg, dieses Mal über Sallai. Dessen Schuss kann Gulasci zur Ecke klären.

57' Rote Karte für Leipzig!

Freiburg kontert mit einem langen Ball. Höler wackelt Halstenberg aus und geht an ihm vorbei. Halstenberg hält ihn an der Schulter, zieht die Notbremse. Stegemann zückt die Rote Karte.

50' Die erste Chance des Durchgangs gehört Leipzig. Aber Flekken ist gegen Nkunku auf dem Posten.

48' Die Freiburger machen mit ihrer Pyro-Show weiter:

46' Anpfiff zur zweiten Halbzeit. Wer holt sich den Pott?

Halbzeit: Kurzer Ausflug zur Regelkunde. Beim Führungstreffer sorgte ein Handspiel von Vorbereiter Sallai für Aufregung. Dem sprang der Ball unabsichtlich an den Arm, ehe er für Eggestein auflegte. Das Regelwerk besagt, dass ein unabsichtliches Handspiel in der Vorbereitung auf einen Treffer nicht strafbar ist. Lediglich wenn der Schütze selbst Hand spielt, liegt ein Vergehen vor. Demnach hätte Sallai das Tor selbst machen müssen, dann wäre sein Handspiel strafbar gewesen.

So war der Treffer regeltechnisch allerdings korrekt.

45' Pause in Berlin. Freiburg bekam durch Grifo noch eine Chance, wird aber geblockt. Führung für den SC zum Pausentee.

40' Fünf Minuten verbleiben im ersten Durchgang. Leipzig bekommt einen Freistoß auf der linken Flanke. Der Ball segelt hoch in den Strafraum – wird von Schlotterbeck aber mit dem Kopf geklärt.

32' Hitziges Duell schon in der ersten Halbzeit. Mehrere Spieler beider Teams geraten in ein Wortgefecht. Stegemann ordnet Einzelgespräche an. Dann geht es weiter.

24' Beinahe der Ausgleich! Hinten geht es drunter und drüber. Der Ball trudelt an Flekken vorbei. Schlotterbeck klärt auf der Linie.

19' Toooooor für Freiburg!

Der SC führt! Nach einer abgefangenen Flanke kommt Eggestein aus der Distanz zum Schuss. Der Freiburger schweißt die Kugel rein. Daran ändert auch der VAR nichts, der ein Handspiel überprüfte.

18' Im Freiburger Block werden einige Pyros entzündet. Sofort kommt eine Stadiondurchsage, dies zu unterlassen. Christian Streich guckt kurz in Richtung der eigenen Fans, schüttelt mit dem Kopf und konzentriert sich dann wieder aufs Spiel. Das ist auch den Zuschauern nicht verborgen geblieben:

  • „Kult-Streich schüttelt bei Pyro den Kopf.“
  • „Der Blick zur Pyro und das Kopfschütteln von Christian Streich. Schöne Szene.“
  • „Haha Streich schüttelt den Kopf, weil die Freiburger Pyro's zünden.“

14' Die erste gefährliche Aktion: Forsberg nimmt auf der linken Seite Fahrt auf und schließt aus spitzem Winkel ab. Flekken kann nur klatschen lassen. Der Ball landet bei Nkunku, dessen Schuss zur Ecke geklärt wird.

11' Es ist ein vorsichtiges Abtasten der beiden Bundesliga-Spitzenteams. Freiburg mit einer leichten Druckphase nach einer Ecke und einem Freistoß, aber ohne Gefahr.

4' Schockmoment für die Leipziger. Nkunku bleibt nach einem Duell am Boden liegen, hält sich den Kopf. Nach einigen Augenblicken der Behandlung kehrt er jedoch zurück auf den Platz.

1' Ein Pfiff ertönt und der Ball rollt. Leipzig stößt unter den Pfiffen der vielen Freiburger an.

+++ Jogi Löw: Weltmeistertrainer sorgt für Hammer – und plaudert Zukunftsplan aus +++

19.55 Uhr: Und jetzt kommen die Teams. In Kürze geht es los.

19.51 Uhr: Der Pokal wird von niemand geringerem als Weltmeistertrainer Jogi Löw hereingetragen. Er ist der Botschafter des SCF. Für Leipzig ist Perry Bräutigam zur Stelle.

19.35 Uhr: Die Aufstellungen sind da. Es gibt keine großen Überraschungen. Beide Trainer schicken ihre Top-Stars aufs Feld. Es verspricht ein spannendes Finale zu werden.

18.58 Uhr: Eine Stunde verbleibt bis zum Anpfiff. Die Spannung steigt.

18.48 Uhr: Fußball-Deutschland dürfte wohl wie bei keinem anderen Finale zuvor für ein Team sein. Freiburg ist der Underdog. Das Paradebeispiel für einen kleinen Verein, der durch Kontinuität seit Jahren immer wieder erfolgreich spielt. Leipzig ist dagegen vielen Fußball-Fans ein Dorn im Auge.

18.33 Uhr: Im Vorfeld der Partie hatte es Stress zwischen beiden Klubs gegeben. Freiburg verweigerte gemeinsame Schals zum Finale. Leipzig legte das als schlechten Stil aus.

18.02 Uhr: Fiese Attacke auf Leipzig-Fans in Berlin. Bei den Feierlichkeiten vor dem Finale gab es wohl einen Buttersäure-Anschlag auf die RB-Anhänger. Laut „Bild“ hätten Unbekannte bei einem Fan-Fest am Hammarskjöldplatz diesen verübt. Es sei ein „bestialischer Geruch“ durch die Menge gewabert. Mittlerweile habe die Polizei sechs Personen festgenommen, die sich als Leipzig-Fans ausgaben. Bis zu 4.000 RB-Fans waren vor Ort.

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Alle wichtigen Sport-News:

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17.41 Uhr: Leipzig präsentierte sich von Runde 1 an dominant. 4:0 gegen Sandhausen, 1:0 gegen Babelsberg, 2:0 gegen Hansa Rostock, 4:0 gegen Hannover und 2:1 gegen Union Berlin bedeuten nur einen Gegentreffer im ganzen Wettbewerb.

17.17 Uhr: Ein Blick auf den Weg ins Finale beider Kontrahenten: Freiburg schaltete Würzburg (1:0), Osnabrück (3:2), Hoffenheim (4:1), Bochum (2:1) und Hamburg (3:1) aus. Das Besondere: Die Breisgauer absolvierten nicht ein Spiel zu Hause. Ein gutes Omen für das Gastspiel in Berlin?

Samstag, 21. Mai, 17 Uhr: Hallo und herzlich willkommen zum DFB-Pokalfinale. SC Freiburg gegen RB Leipzig heißt es am Abend. Wer holt sich den ersten Cup-Erfolg seiner Vereinsgeschichte?