Der Confed-Cup ist die zweite Chance für Russland

Der Spielball beim Confed-Cup.
Der Spielball beim Confed-Cup.
Foto: firo

Am Samstag beginnt in Russland ein Fußballturnier, dessen Name sehr sperrig klingt und dessen Wert umstritten ist. Der Confed-Cup –
wer die WM-Generalprobe gewann, konnte anschließend noch niemals Weltmeister werden. Und trotzdem sollte man die Mini-WM keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen.

Buntes Gemisch

Zwei Wochen lang werden wir eine Ahnung davon bekommen, wie zielstrebig die Spielergeneration nach Lahm-Klose-Schweinsteiger tatsächlich Turniere bestreiten kann. Leon Goretzka, Sandro Wagner und Lars Stindl – ein buntes Gemisch will da gegen Australien, Chile und Kamerun bestehen. „Enorm wichtig“ nennen sie beim DFB das Turnier.

Löw testet Spieler

Bundestrainer Löw testet die Spieler auf Leistungs- und Teamfähigkeit mit Blick auf die WM 2018. Ein mieses Abschneiden würde jetzt jene DFB-Kritiker ermutigen, die den Bundesliga-Vereinen längst größere Rechte wünschen und keine Nationalspieler entsenden wollen, wenn es um nicht viel mehr als Ehre geht.

Wichtig ist der Confed-Cup vor allem für Russland

Wichtig ist der Confed-Cup aber vor allem für Russland, das ein Jahr vor der WM zu beweisen hat, dass die Gastgeberrolle verdient und nicht erschlichen wurde. Mit Herz statt mit Hooligans, mit Wärme statt mit Inszenierung: Russland, immer des Bösen verdächtig, hat ab Samstag die zweite Chance nach den Winterspielen von Sotschi vor drei Jahren.

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