DAZN plant Tabubruch: Diese radikale Änderung beim Sport-Streamingdienst dürfte den Zuschauern nicht schmecken

In Zukunft könnte es bei DAZN auch Werbung geben.
In Zukunft könnte es bei DAZN auch Werbung geben.
Foto: imago/Gribaudi/ImagePhoto

Seit dem Start im Sommer 2016 ist DAZN eine Erfolgsgeschichte. Die neue Art und Weise der Berichterstattung kommt bei den Sport-Fans gut an - und vor allem ein Details freute die Zuschauer: DAZN verzichtete bislang auf nervige Werbeunterbrechungen, wie sie die TV-Zuschauer etwa bei Sky gewohnt sind.

Doch das könnte sich bald ändern. Denn es gibt offenbar bei DAZN Überlegungen, im kommenden Jahr mit Werbung zu experimentieren.

DAZN plant Tabubruch – gibt es bald beim Sport-Streamingdienst bald Werbung?

Das hat John Skipper, Chairman der DAZN-Mutter Perform Group, in einem Interview mit dem „Wall Street Journal“ angekündigt.

Doch Sport-Fans in Deutschland können vorerst aufatmen. Zunächst soll die Werbung in den USA ausprobiert werden. Und es soll sich dabei auch nicht um klassische Werbespots handeln, sondern um Product Placement und andere Arten von Sponsoring.

DAZN will „User nicht irritieren“

„Die Zuschauer sind es leid, sechsmal dieselbe verdammte Werbung während eines dreistündigen Spiels zu sehen", sagt Skipper über klassische Werbung. Er verspricht: „Wir werden unsere User nicht irritieren.“

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In den nächsten sechs bis acht Monaten will DAZN mit ersten Werbe-Tests starten. Auch in Deutschland ist Werbung langfristig nicht ausgeschlossen.

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DAZN-Deutschland-Boss schließt Werbung nicht aus

Thomas de Buhr, Executive Vice President DACH, hatte daraus zuletzt keinen Hehl gemacht.

„Meine Aufgabe ist es, die Geschäfte von DAZN zu führen, und es wäre ja grob fahrlässig, wenn ich mir darüber keine Gedanken machen würde. Momentan sind es aber wirklich nur Gedanken. Es gibt keine konkreten Pläne, was die Einführung von Werbung angeht“, sagte er gegenüber DWDL.de. (>>>hier mehr dazu)

DAZN hält aktuell zahlreiche Sportrechte etwa für Spiele der NBA, Der NFL oder auch der Champions League. Zuletzt dachte der Streaming-Anbieter sogar laut darüber nach, die Liverechte für die Bundesliga einzukaufen.

 
 

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