DAZN von brutaler Kündigungswelle getroffen – SO viele Kunden sind geflüchtet

Der Streaminganbieter DAZN erlebt eine brutale Kündigungswelle.
Der Streaminganbieter DAZN erlebt eine brutale Kündigungswelle.
Foto: imago images / Sven Simon

Der Streamingdienst DAZN wird von einer brutalen Kündigungswelle getroffen! Zahlreiche Kunden beenden wegen der Corona-Krise ihr Abonnement.

DAZN brechen etliche Übertragungen weg, weil die Sport-Welt wegen der globalen Infektionsgefahr stillsteht.

DAZN: Streaminganbieter verzeichnet Rekord-Kündigungen

Das Kerngeschäft von DAZN in Deutschland ist die Bundesliga. Der Streamingdienst überträgt normalerweise alle Freitags-, Sonntagmittags und Montagsspiele. Doch weil die Liga vorerst bis zum 30. April pausiert, bleibt der Bildschirm erst einmal schwarz.

Bereits am Tag nach der Verkündung der vorläufigen Pause gingen bei DAZN etliche Kündigungen ein – fast viermal so viele Kunden wie bisher! Das zeigen neue Daten der Vertragsmanagement-Plattform „Volders“, die für ihre Kunden auf Wunsch Abos kündigt.

26 Prozent aller Kündigungen bei DAZN im laufenden Jahr wurden demnach in den letzten zehn Tagen eingereicht. Der Streaminganbieter hat im Vergleich zum Konkurrenten Sky nämlich zwei entscheidende Nachteile.

Zum einen baut DAZN ausschließlich auf Sport-Events. Während Sky sich also mit Serien und Filmen über die sportfreie Zeit zu retten versucht, ist der Streamingdienst den Entwicklungen der Corona-Krise anscheinend hilflos ausgesetzt.

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Auch das Abo-Modell, eigentlich ein riesiger Kunden-Vorteil von DAZN, wird dem Anbieter zum Verhängnis: Durch die Wahloption zwischen Monats- und Jahresabonnement ist nur ein geringer Teil der Kunden langfristig an den Streamingdienst gebunden. Kunden können jederzeit aussteigen. Bei Sky sind kurzfristige Verträge nicht möglich.

DAZN muss also auf eine schnelle Rückkehr des kommerziellen Profi-Sports hoffen.

 
 

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