Das 6:1 ist vor allem für Pep Guardiola ein großer Schritt

Womöglich der größte Gewinner aller Bayern beim 6:1 gegen Porto: Pep Guardiola.
Womöglich der größte Gewinner aller Bayern beim 6:1 gegen Porto: Pep Guardiola.
Foto: Imago
Der Halbfinal-Einzug des FC Bayern mit der Gala gegen Porto war ein wichtiger Stimmungsmacher für den deutschen Rekordmeister - und immens wichtig für dessen Trainer. Ein Kommentar.

Essen.. Was alles vom Informationsfluss hinübergetragen wurde nach Portugal, ist an dieser Stelle nicht genau zu bestimmen. War beim Futebol Clube do Porto über dieses die Hoffnungen auf den Halbfinaleinzug schürende 3:1-Hinspielergebnis hinaus mehr über die Situation beim FC Bayern bekannt? Wusste man, dass der global gerühmte Medizinmann Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt nach der Partie die Brocken hingeworfen und damit für Spekulationen über Dissonanzen beim FCB gesorgt hatte? Wusste man, dass die Halbwertzeit von Trainer Pep Guardiola wegen des Resultates addiert mit dem kühlen Doktorenabschied schon heruntergerechnet worden war?

Sollte das so gewesen sein und der FC Porto erwartet haben, auf verunsicherte Rote zu treffen: Die Enttäuschung dürfte noch lange nachwirken. Die Bayern präsentierten sich in dicksten Lederhosen. Ein paar personaltaktische Kunstgriffe, etwas mehr Konzentration bei allen, und schon war die Bühne zur Entzauberung der Gäste frei. Doch, was bedeutet der Triumph für den heruntergerechneten Guardiola? Nun, weil in der Königsklasse die bajuwarische Sehnsucht nach Größe mit dem Einzug in die Runde der letzten Vier befriedigt und der nationale Titel schon gesichert ist, muss er nur noch in Berlin den Pokal gewinnen.

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