Cristiano Ronaldo provoziert Zlatan Ibrahimovic – der Schwede rächt sich auf seine eigene Art

Cristiano Ronaldo und Juventus Turin kassierten eine bittere Pleite gegen Zlatan Ibrahimovic und AC Mailand.
Cristiano Ronaldo und Juventus Turin kassierten eine bittere Pleite gegen Zlatan Ibrahimovic und AC Mailand.
Foto: imago images/LaPresse

Wer zuletzt lacht, lacht am besten. Dass diese alte Weisheit immer noch gilt, musste Cristiano Ronaldo jetzt am eigenen Leib erfahren.

Der Superstar traf mit Juventus Turin im Spitzenspiel der Serie A am Dienstagabend auf Zlatan Ibrahimovic und den AC Mailand. Es entwickelte sich ein spektakuläres Spiel. Die beiden Hauptrollen spielten natürlich Cristiano Ronaldo und Zlatan Ibrahimovic. Aber eins nach dem anderen.

Cristiano Ronaldo vs. Zlatan Ibrahimovic

Die Partie begann wie erwartet. Der Favorit aus Turin ging durch Treffer von Adrien Rabiot (47.) und Ronaldo (53.) mit 2:0 in Führung. Alles deutete darauf hin, dass der Tabellenführer mit dem nächsten Sieg einen weiteren großen Schritt Richtung Meisterschaft machen würde.

Da machte Juventus die Rechnung aber offenbar ohne König Zlatan. Der Stürmer-Star und seine Milan-Kollegen gaben sich noch längst nicht geschlagen.

Nur zehn Minuten nach Ronaldos Treffer zum 2:0 für Juventus bekam Milan einen Handelfmeter. Der Strafstoß war Chefsache: Ibrahimovic schritt zum Elfmeterpunkt.

Bevor der Schiedsrichter den Ball freigab, kam plötzlich Ronaldo in den Strafraum gelaufen und gab dem Schweden noch ein paar warme Worte mit auf den Weg. Mit einer fiesen Provokation wollte der Portugiese den Milan-Stürmer wohl aus der Fassung bringen.

Doch von solch einem Mumpitz lässt ein Zlatan sich nicht aus der Fassung bringen. Ibrahimovic verwandelte den Strafstoß souverän zum 1:2. Unmittelbar nachdem der Ball im Netz einschlug, drehte der Schwede sich um und lachte Ronaldo ins Gesicht. Cristiano Ronaldo war bedient.

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AC Mailand bezwingt Juventus Turin

Mit seinem Tor läutete Ibrahimovic die große Mailänder Aufholjagd ein. In der 66. Minute bereitete der Schwede den Ausgleich durch Franck Kessie vor. Rafael Leao (67.) und der Ex-Frankfurter Ante Rebic (80.) machten den spektakulären 4:2-Sieg für Milan perfekt.

Juventus kann die Pleite insofern verkraften, als dass auch der ärgste Verfolger verlor. Lazio patzte überraschend beim Abstiegskandidaten US Lecce (1:2). Sieben Spieltage vor dem Saisonende haben Cristiano Ronaldo und seine Kollegen sieben Punkte Vorsprung auf Lazio. (dhe)

 
 

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