„Amtliche Sch****plätze!“ Foto aus CL-Finalstadion lässt Fans vor Wut kochen – mussten Anhänger DAFÜR Geld bezahlen?

Das Finale der Champions-League steigt 2018 im Olympiastadion von Kiew.
Das Finale der Champions-League steigt 2018 im Olympiastadion von Kiew.
Foto: imago/PanoramiC
  • Das Finale der Champions-League 2018 steigt in Kiew
  • Die Eintrittspreise sind nicht von schlechten Eltern
  • Ein Foto von Sky-Kommentator Wolff Fuss bringt die Fans auf die Palme

Kiew. Wer hochklassige Fußballspiele im Stadion verfolgen will, muss meist tief in die Tasche greifen. So auch beim Champions-League-Finale 2018 zwischen Real Madrid und dem FC Liverpool (20:45 Uhr, live im Ticker): Einige Glückspilze bekamen Karten für 70 Euro – die offiziellen Preise für normale Tribünenkarten gingen bis 450 Euro.

Offenbar muss man im Olympiastadion Kiew aber auch nach dem Erwerb eines Tickets zittern, ob man das Endspiel sehen kann. Sky-Kommentator Wolff-Christoph Fuss postete auf Instagram und Facebook ein Foto, dass die Fans auf die Palme bringt.

Es zeigt sieben Sitzreihen des bereits für das Finale vorbereiteten Stadions, von denen aus man nahezu NICHTS vom Spielfeld sehen kann. Eine Betonmauer versperrt fast die komplette Sicht auf den Platz, nur ein Teil eines Strafraums ist zu sehen.

„Aus der Reihe ‚amtliche Scheissplätze‘ heute: Olympiastadion Kiew“, schreibt Fuss dazu, der das CL-Finale auf Sky kommentieren wird. Darunter schreibt er den Hashtag #Hauptsachedasbieristkalt.

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Michele B. schimpft auf Facebook: „Während der DFB Vereine wie Darmstadt dazu zwingt ein Dach zu bauen, vergibt die UEFA Endspiele in solche Stadien...“ Patrick K echauffiert sich: „Totale Verarschung der Fans. Es soll keiner mehr sich ein solches Spiel anschauen. Es wäre einfach an der Zeit solche Spiele zu boykottieren. Eine Frechheit. Die Schampussäufer könnten sich ja dahin setzten.“ Daniel W. schreibt: „Unterirdisch, wenn man bedenkt welche Stadien in Europa zu Verfügung stehen.“

Ob die UEFA Tickets für diese Plätze tatsächlich verkauft hat, ist nicht bekannt. In einigen Stadien der Welt werden Karten für derart sichtbehinderte Plätze zu sehr günstigen Konditionen an blinde Menschen verkauft, die für das Aufsaugen der Atmosphäre ins Fußballstadion gehen. Hoffen wir mal, dass das auch hier der Fall ist.

Bereits zuvor hatte es Ärger gegeben, als rund 2000 Fans von Titelverteidiger Real Madrid ihre Karten aus Protest gegen die Preis-Explosion in Kiew zurückgegeben haben.

 
 

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