Dortmund

Youssoufa Moukoko: BVB-Juwel mit irrem Geständnis – „Ich dachte mir: Wo bin ich hier gelandet?!“

BVB: Das sind die Wunderkinder von Borussia Dortmund

BVB: Das sind die Wunderkinder von Borussia Dortmund

Borussia Dortmund hat im Jahr 2020 eine Mannschaft, die in der Bundesliga ganz oben mitspielen kann. Eines der Wunderkinder ist der norwegische Shootingstar Erling Haaland. Der erst 20-jährige Stürmer wechselte im Januar 2020 für 20 Millionen Euro von Red Bull Salzburg zum BVB. Heute soll er um die 80 Millionen Euro wert sein.

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Dortmund. Am 20. November 2004 wurde das BVB-Juwel Youssoufa Moukoko in Yaoundé, Kamerun, geboren. Erst mit neun Jahren kam Moukoko nach Deutschland.

Sein erster Eindruck: gar nicht toll.

BVB-Juwel Moukoko: „Ich dachte mir: Wo bin ich hier gelandet?!“

Mittlerweile ist er eines der größten Talente bei Borussia Dortmund. Im Oktober 2014 flog Moukoko vom Flughafen in Yaoundé nach Brüssel, von da aus ging es weiter in seine neue Heimat Hamburg. An seine ersten Schritte auf deutschem Boden hat das BVB-Juwel keine guten Erinnerungen.

„Es war einfach kalt. Ich bin aus dem Flugzeug ausgestiegen und mir war plötzlich so richtig kalt. Ich dachte mir: Wo bin ich hier gelandet?!“, erzählt er in der DAZN-Doku „BVB Stories – Who we are“.

In Hamburg lebte sein Vater Joseph Moukoko bereits seit 1990 als deutscher Staatsbürger, ehe er seinen Sohn 2014 nach Deutschland holte. Sein Vater war es dann auch, der ihn zum FC St. Pauli brachte.

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Das ist Youssoufa Moukoko:

  • Am 20. November 2004 in Yaoundé (Kamerun) geboren
  • Sein Vater holte ihn nach Hamburg, als er 9 Jahre alt war
  • Dort spielte er zunächst für den FC St. Pauli
  • Mit 12 wechselte er in die Jugend von Borussia Dortmund
  • Traf in 56 U17-Bundesliga-Spielen 90 Mal
  • Spielt nun mit 15 bereits in der U19

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„Eigentlich wollte ich nur aus Spaß Fußball spielen und dann bin ich mit meinem Vater nach St. Pauli gefahren“, berichtet Moukoko von einem Zufall. Dort habe er manche Übungen zwar noch nicht verstanden, sei aber viel besser gewesen als alle anderen.

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Schnell erkannte man auch in St. Pauli sein Talent und „verpflichtete“ den zehnjährigen Moukoko, der sich schon dort rasant entwickelte. In Kamerun spielte Moukoko nach eigener Aussage nie in einem Verein, sondern nur auf der Straße mit Freunden.

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Deshalb hat er sich für den BVB entschieden

Nach seinem Umzug nach Deutschland nahm seine Karriere schnell Fahrt auf. Nur zwei Jahre später wechselte er zu Borussia Dortmund. „Ich hatte von vielen Vereinen ein Angebot, auch aus dem Ausland, aber ich wollte zu einem Verein, wo ich wusste, dass ich es schaffen kann“, sagt Moukoko.

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Dortmund habe ihm einen klaren Plan gezeigt, wie der Weg zu den Profis für ihn aussehen könnte und den habe man jetzt auch in die Tat umgesetzt. (fs)