Wird Ousmane Dembélé beim FC Barcelona der teuerste Bankdrücker in der Geschichte des Fußballs?

David Herten
Muss Ousmane Dembélé beim FC Barcelona auf die Bank?
Muss Ousmane Dembélé beim FC Barcelona auf die Bank?
Foto: imago/Sven Simon

Barcelona. Bis zu 120 Millionen Euro Ablöse plus 30 Millionen potenzielle Bonus-Zahlungen lässt der FC Barcelona sich die Verpflichtung von Ousmane Dembélé wohl kosten (hier die Einzelheiten zum bevorstehenden Deal). Doch dass der Franzose bei den Spaniern gleich durchstartet, ist alles andere als sicher.

Nach dem Abgang von Neymar war eigentlich klar: Barca will Dembélé, um auf der linken Außenbahn gleich einen neuen Star einsetzen zu können. Doch bei Dembélé ist für die Katalanen noch lange nicht Schluss.

Kommt Angel di Maria?

Wie die spanische Sportzeitung „as“ berichtet, will Barca nun auch Angel di Maria verpflichten. Was vor Tagen durch einen Hacker-Angriff wie ein schlechter Scherz anmutete (hier die kuriosen Details), nimmt nun offenbar konkrete Züge an.

Barca bot Paris Saint-Germain 35 Millionen. Naturgemäß lehnten die Franzosen das erste Angebot ab. Laut des Berichts bleibt Barca aber hartnäckig und kämpft um den Argentinier.

Was ist mit Coutinho?

Und sollte es mit di Maria nicht klappen, wollen die Katalanen unbedingt einen anderen Offensiv-Star holen, heißt es. Die Berichte um eine Verpflichtung von Philippe Coutinho (FC Liverpool) reißen immer noch nicht ab.

Sollte Barcelona tatsächlich einen Spieler vom Format eines Angel di Maria an Bord holen, droht Dembélé der ungeliebte Platz auf der Bank. Denn in der vordersten Linie sind Lionel Messi und Luis Suarez gesetzt. Auch ein di Maria oder Coutinho wirken aktuell (noch) etwas reifer und erfahrener als der 20-jährige Franzose.

Wird Dembélé also womöglich zunächst der teuerste Bankdrücker der Fußballgeschichte? Die kommenden Wochen werden es zeigen.