Winterschnäppchen Jojic hat den BVB-Stil bereits adaptiert

Mit der Hilfe von Oliver Kirch gelang Milos Jojic der 1:0-Führungstreffer gegen Mainz 05.
Mit der Hilfe von Oliver Kirch gelang Milos Jojic der 1:0-Führungstreffer gegen Mainz 05.
Foto: imago
Eigentlich war Milos Jojic ein Perspektivtransfer des BVB, doch schon nach wenigen Wochen hat das serbische Winterschnäppchen gezeigt, von Wert sein zu können. In 212 Bundesliga-Minuten gelangen dem 22-Jährigen bereits drei Treffer. Jonas Hofmann muss sich wohl hinten anstellen.

Dortmund. Neven Subotic stand bereits, als sich der Rest des Signal Iduna Parks in der 81. Minute erhob. Von der Südtribüne aus verfolgte der verletzte Verteidiger den 4:2-Sieg seiner Teamkollegen gegen Mainz 05, mit dem Borussia Dortmund die direkte Qualifikation zur Champions League sicherstellte. Dabei sah Subotic wie sein serbischer Landsmann Milos Jojic mit Standing Ovations gefeiert und verabschiedet wurde, ehe Jonas Hofmann für ihn auf den Rasen eilte.

Erneut bewies der feine Techniker, warum der BVB im Winter zugriff und gut zwei Millionen Euro nach Belgrad überwies. Eigentlich sollte der 22-Jährige, der weder Englisch, noch Deutsch sprach, als er im Ruhrgebiet landete, in der Rückrunde langsam an den Borussia-Fußball herangeführt werden. Doch wieder zeigte Jojic – nicht nur wegen seines 1:0-Führungstreffers, der mit der Hilfe Oliver Kirchs erzielte wurde - dass ihm nicht nur die Zukunft gehört, sondern dass der Mittelfeld-Allrounder schon in der Gegenwart mit seinen Qualitäten Einfluss auf das BVB-Spiel ausüben kann.

„Bei Milos ist es sehr schnell gegangen mit der Integration und der Adaption wie wir spielen“, lobte Sportdirektor Michael Zorc. „Das sieht richtig gut aus bei ihm.“ In 212 Bundesliga-Minuten gelangen Jojic bereits drei Treffer.