Dortmund

So denkt BVB-Boss Watzke über die ersten Wochen mit Favre

Lucien Favre versucht dem BVB in den USA seine Philosophie näher zu bringen.
Lucien Favre versucht dem BVB in den USA seine Philosophie näher zu bringen.
Foto: BVB
Klopp, Tuchel, Bosz, Stöger – nun Favre: Dortmund-Chef Hans-Joachim Watzke äußert sich zum Umgang mit dem Schweizer Übungsleiter.

Dortmund. Es liegt in der Natur der Sache, dass Fußballfans das neue Personal bei ihrem Herzensverein mit dem vorangegangenen vergleichen. Da gibt es keinen Unterschied zwischen Spielern oder Trainer – was kann der Neue besser, was beim alten nicht geklappt hat? Das gilt auch für Lucien Favre, den neuen Trainer von Borussia Dortmund.

Borussia Dortmund: Watzke will Trainer nicht vergleichen

Hans-Joachim Watzke, Vorstands-Vorsitzender des Fußball-Bundesligisten, will erst gar nicht nach Parallelen oder Andersheiten bei Favre und dessen Vorgängern Jürgen Klopp, Thomas Tuchel, Peters Bosz und Peter Stöger suchen. „Es wäre unfair, Trainer – ja, Menschen – miteinander zu vergleichen“, sagt er im Interview der Sport-Bild.

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Dass der Schweizer nun die Schwarz-Gelben trainiert, freut Watzke ungemein: „Michael Zorc (Sportdirektor, d. Red.) ist jedenfalls schon im vergangenen Sommer offene Türen bei mir eingerannt, als er Lucien als neuen Trainer vorgeschlagen hat – übrigens nicht zum ersten Mal. Umso glücklicher sind wir, dass es nun geklappt hat.“

Das schätzt Watzke an Favre

Was Watzke an Favre schätzt, hat er in einer Runde mit der nun zum Quartett ausgebauten BVB-Führung mit Zorc sowie Sebastian Kehl (Leiter Lizenzspielerabteilung) und Matthias Sammer (externer Berater) herausgefunden: „Dieser Austausch auf hohem fachlichen Niveau hat Lucien Favre gefallen, glaube ich. Er bringt viel Kompetenz mit ein.

Am wichtigsten ist, wie er mit der Mannschaft arbeitet. Ich bin sehr zuversichtlich, dass Lucien unsere Erwartungen voll erfüllt. Und jeder, egal ob aus Berlin oder Gladbach, wird Ihnen sagen, dass Lucien Favre ein außergewöhnlicher Fußball-Fachmann ist.“

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Schwierigkeiten im Umgang mit dem neuen Trainer, wie sie ihm bei seinen früheren Bundesligastationen Hertha BSC und Borussia Mönchengladbach nachgesagt wurden, erwartet Watzke nicht: „Sicher gab es auch mal Reibungen zwischen Lucien und den Verantwortlichen seiner Vereine. Aber ich finde es gut, wenn ein Trainer auch mal aneckt.

Es kommt dabei immer auf das Niveau einer ehrlichen Diskussion an. Und es ist ja nicht so, dass nur glattgebügelte Trainer eine Chance beim BVB haben. Ich kenne ehrlich gesagt keinen Menschen mit mehr Ecken und Kanten als Jürgen Klopp.“ (ab)

 
 

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