Vier Spiele, vier Siege - BVB beeindruckt mit Spielfreude

Daniel Berg
Torschütze für den BVB: Pierre-Emerick Aubameyang (re.). Kuba (Mitte) und Henrikh Mkhitaryan gratulieren.
Torschütze für den BVB: Pierre-Emerick Aubameyang (re.). Kuba (Mitte) und Henrikh Mkhitaryan gratulieren.
Foto: imago
Im vierten Testspiel gab es für Borussia Dortmund den vierten Sieg. Auch beim 4:1 gegen Bursaspor hinterließ der BVB einen glänzenden Eindruck. Besonders die Neuzugänge Henrikh Mkhitaryan und Pierre-Emerick Aubameyang überzeugten.

Bad Ragaz. Viertes Testspiel, viertes Sieg: Borussia Dortmund hinterlässt in seiner Vorbereitung auf die neue Saison bislang einen positiven Eindruck. Vor allem die Spielfreude und die offensiven Abläufe beeindruckten beim 4:1-Sieg gegen den türkischen Erstligisten Bursaspor in Altach.

Mkhitaryan überzeugt in der Arbeit gegen den Ball

„Dafür, dass wir mitten in der Vorbereitung sind, war das richtig gut. Das darf ruhig so weitergehen“, hielt Dortmunds Mittelfeldmann Ilkay Gündogan fest, sah aber dennoch Verbesserungsbedarf: „Wir haben einige Chancen liegen lassen. Wir haben noch viel Luft nach oben und jede Menge Arbeit vor uns.“

Besonders die Neuzugänge Henrikh Mkhitaryan und Pierre-Emerick Aubameyang gefielen in den 45 Minuten, in denen sie zum Einsatz kamen. Erstmals gemeinsam auf dem Platz zeigte das 40-Millionen-Duo, das da etwas wachsen könnte, vor dem die Bundesliga gewarnt sein sollte. „Aubameyang verschafft uns ein paar Möglichkeiten im Abschluss. Und Mkhitaryan hat Qualität im Kreieren von Momenten“, lobt Trainer Jürgen Klopp. Aber auch in der Arbeit gegen den Ball überzeugte vor allem der neue Spielmacher Mkhitaryan.

Überrascht ist Klopp davon freilich nicht. „Wir erfinden das Rad ja nicht neu hier. Die Spieler haben das schon auf der Festplatte. Der Umschaltreflex ist in Dortmund der gleiche wie in Donezk. Auch Aubameyang hat diese Qualitäten“, sagt der Trainer, der sich einzig über den späten Gegentreffer ärgerte, weil er nach einer Ecke zustande gekommen war – mal wieder.

Standardsituationen brachten schon in der vergangenen Saison immer wieder Gefahr vor das Dortmunder Tor, das Gegentor in Basel (3:1) resultierte aus einem Kopfball nach einem Freistoß, der Treffer von Bursaspor aus einer Ecke. „Daran“, sagt Klopp, „müssen wir arbeiten.“ Aber die gute Nachricht ist: Die Vorbereitung dauert ja noch drei Wochen.