Dortmund

Uli Hoeneß stichelt gegen Borussia Dortmund: „Das ist falsch!“

Uli Hoeneß kritisierte mal wieder Borussia Dortmund.
Uli Hoeneß kritisierte mal wieder Borussia Dortmund.
Foto: imago/Eibner

Dortmund. Uli Hoeneß hat es mal wieder getan. Der Präsident des FC Bayern hat gegen einen seiner Lieblingsgegner ausgeteilt: Borussia Dortmund.

Seit vielen Jahren trägt der Präsident des Rekordmeisters seinen Teil dazu bei, dass die Rivalität zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund weit über die 90 Minuten auf dem Rasen hinausgeht.

Uli Hoeneß schießt gegen Borussia Dortmund

In den vergangenen Spielzeiten hatte Hoeneß sich noch mit verbalen Giftpfeilen zurückgehalten. Womöglich empfand er den Meisterschaftskampf in der Bundesliga zu einseitig, als dass er ihn noch mit Sticheleien hätte kommentieren müssen. Vielleicht wollte er sich nach dem ganzen Steuer-Ärger auch einfach nur mal eine Pause gönnen.

Fakt ist: Jetzt ist Hoeneß zurück – und wie! Im Sky-Talk „Wontorra“ schoss der 66-Jährige gefühlt gegen alles und jeden. DFB, BVB, Mesut Özil, Robert Lewandowski, dessen Berater und sogar der FC St. Pauli – sie alle bekamen ihr Fett weg.

Hoeneß kritisiert Borussia Dortmund wegen „50+1-Regel“

Als es um das Thema „50+1-Regel“ ging, platzte Hoeneß der Kragen. „Wir waren dafür, die 50+1-Regel abzuschaffen. Überall in Europa ist es so. Ich habe nie verstanden, warum Borussia Dortmund dagegen war.“

+++ 50+1-Regel: So unterschiedlich bewerten Schalke und Borussia Dortmund das Reizthema +++

Und obwohl Hoeneß die Beweggründe des BVB nach eigener Aussage nie verstehen konnte, meinte er, eine Vermutung über die Motive von Borussia Dortmund anstellen zu müssen. „Mir scheint es da so zu sein, dass man die Konkurrenz schwach halten will. Das ist aber falsch“, so der Präsident eines Vereins, in dessen Transferpolitik viele Fans seit Jahren auch genau jene Schwächung der Konkurrenz erkennen wollen.

Nicht nur Borussia Dortmund war gegen „50+1-Regel“

Dass nicht nur Borussia Dortmund, sondern die Mehrheit der Vereine aus den ersten beiden Ligen – darunter auch viele „kleinere“ Clubs – für den Erhalt der „50+1-Regel“ stimmten, spielt für einen Uli Hoeneß dabei keine Rolle. Eine wichtige Figur im Kampf gegen „50+1“ war Andreas Rettig, Geschäftsführer des finanziell nun wahrlich nicht übermächtigen FC St. Pauli.

+++ Greuther Fürth - Borussia Dortmund: Als Ilkay Gündogan den BVB ins Finale hämmerte – das Gänsehaut-Tor im Video! +++

Der Bayern-Präsident: „Was St. Pauli und der Herr Rettig denken, der sowieso alles anders sieht, darf nicht für die gesamte Bundesliga gelten.“ Auch hier verstand Hoeneß offenbar nicht alles.

 
 

EURE FAVORITEN